Multiplayer-Hit

11. Januar 2018 10:39; Akt: 11.01.2018 10:41 Print

"12 orbits" macht fast alles zum Spiel-Controller

Zu einem Hit hat sich das Game "12 orbits" des deutschen Spielemachers Roman Uhlig entwickelt. Vor allem wegen der innovativen Steuerung.

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Obwohl es zum Spielen nur eine Taste benötigt, sind die Spieler-Feedbacks überwältigend. Auf Steam (1,99 Euro) hat der Indie-Titel eine Bewertung von "Sehr positiv" mit neun von zehn Punkten, im App Store fünf von fünf Punkte und im Play Store einen Wert von 4,6 bei fünf möglichen Punkten. "'12 orbits' ist freundlich, bunt und chaotisch", verrät Entwickler Roman Uhlig das Erfolgsrezept. Gespielt werden kann zu zwölft auf einem einzigen Steuergerät, aber ebenso gut auf mehreren. Geboten werden gleich vier Spielmodi. In "Arena" füllt man ein Spielfeld mit Kugeln einer Farbe und weicht den Kugeln der Gegner aus. "Multiballs" ist ein verrückter Fußball-Modus, bei dem die Bälle ständig die Farbe wechseln und Tore auch gern mal explodieren. Bei "Trails" handelt es sich um ein an "Snake" erinnerndes Spiel, bei dem eine Kugelschlange immer länger wird. Und "Blizzard" versucht man, heranfliegende Kugeln abzuwehren und an die Gegner zurückzuschicken. Das Gameplay zeigt sich auch auf einem Tablet zu zwölft überraschend problemlos. Zwar ist der Platz beengt, da es beim Spiel aber kein Button- bzw. Display-Mashing oder Finger-am-Display-Halten gibt, funktioniert die Steuerung präzise. "12 orbits" bietet keine atemberaubenden Grafiken und keinen Online-Modus, gefällt aber gerade durch das simple und dennoch wettbewerbsorientierte Gameplay, ... ... die einfache Einrichtung und den innovativen Ansatz, alles zum Controller zu machen. Zumindest die kostenlosen Apps für iOS und Android auszuprobieren sollte für jeden Zocker mit Freunden Pflicht sein.

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"Mit '12 orbits' wollte ich genau eine Sache erreichen: Lokaler Multiplayer, überall, jederzeit, und mit allen, die gerade da sind", sagt Entwickler Roman Uhlig über sein Game. "12 orbits" ist ein lokales Multiplayer-Game für 2 bis 12 Personen gleichzeitig. Das Besondere: Gespielt wird auf fast allem, was irgendwie eine Steuerungsfunktion bietet - Tastatur, Gamepad, Tablet, Smartphone, Tanzmatte und Co.

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Obwohl es zum Spielen nur eine Taste benötigt, sind die Spieler-Feedbacks überwältigend. Auf Steam (1,99 Euro) hat der Indie-Titel eine Bewertung von "Sehr positiv" mit neun von zehn Punkten, im App Store fünf von fünf Punkte und im Play Store einen Wert von 4,6 bei fünf möglichen Punkten. "'12 orbits' ist freundlich, bunt und chaotisch", verrät Uhlig das Erfolgsrezept.

Vier verschiedene Modi

Gespielt werden kann zu zwölft auf einem einzigen Steuergerät, aber ebenso gut auf mehreren. Geboten werden gleich vier Spielmodi. In "Arena" füllt man ein Spielfeld mit Kugeln einer Farbe und weicht den Kugeln der Gegner aus. "Multiballs" ist ein verrückter Fußball-Modus, bei dem die Bälle ständig die Farbe wechseln und Tore auch gern mal explodieren. Bei "Trails" handelt es sich um ein an "Snake" erinnerndes Spiel, bei dem eine Kugelschlange immer länger wird. Und "Blizzard" versucht man, heranfliegende Kugeln abzuwehren und an die Gegner zurückzuschicken.

Das Gameplay zeigt sich auch auf einem Tablet zu zwölft überraschend problemlos. Zwar ist der Platz beengt, da es beim Spiel aber kein Button- bzw. Display-Mashing oder Finger-am-Display-Halten gibt, funktioniert die Steuerung präzise. Ein schöner Bonus ist, dass es für Farbenblinde auch einen Schwarzweiß-Modus gibt. Und: In Sekunden hat man eine Spielerunde eingerichtet und kann jederzeit auch neue Spieler hinzufügen.

Die Einfachheit gefällt

"12 orbits" bietet keine atemberaubenden Grafiken und keinen Online-Modus, gefällt aber gerade durch das simple und dennoch wettbewerbsorientierte Gameplay, die einfache Einrichtung und den innovativen Ansatz, alles zum Controller zu machen. Zumindest die kostenlosen Apps für iOS und Android auszuprobieren sollte für jeden Zocker mit Freunden Pflicht sein.

(rfi)

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