Game Review

09. Januar 2018 17:59; Akt: 09.01.2018 21:54 Print

Dungeon Defenders II im Test: Bunter Heldenspaß

Dungeon Defenders II vereint klassische Elemente verschiedener Tower-Defense-Games und stellt das kooperative Teamplay in den Mittelpunkt.

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Während die Story auch im Verlauf des Spiels kaum Tiefgang bietet, gibt es anderenorts tonnenweise Inhalte und Details. Etwa bei der Charakter-Auswahl. Die Heldengruppe wird anfangs aus nur wenigen Figuren zusammengestellt, mit der Spielewährung werden aber nach und nach neue Klassen und Helden freigeschaltet, bis die Helden-Auswahl riesengroß ist. Magier, Roboter, Diebe und Tierwesen finden sich hier. Der Kern des Spiels bleibt derselbe wie im Vorgänger: Auf einer Karte werden Türme platziert, die anstürmende Gegner-Wellen ins Visier nehmen, die zum Kristall gelangen wollen. Gleichzeitig kann man in der Haut von Helden Nah- und Fernkampfangriffe aus der Schulterperspektive durchführen. Klingt stressig, funktioniert aber einmal mehr überraschend gut. Eine Neuerung zum Vorgänger ist, dass in Dungeon Defenders II Spieler Heldendecks mit bis zu vier Charakteren erstellen können, die man schnell wechseln kann. Viel Spielraum bei der Gruppen-Zusammensetzung hat man aber meist sowieso nicht, was etwas schade ist. Die Helden bieten zwar durchaus vielseitige Angriffe und Fähigkeiten, im Endeffekt wird man sich aber seine Figuren sowieso nach den Türmen wählen, über die die Figuren verfügen. Doch trotz vermeintlich eingeschränkter Auswahl hat man auch so noch genug Möglichkeiten, mit den Helden zu spielen. Beim Besiegen von Feinden sammelt man Hunderte Gegenstände, mit denen man die Helden ausstatten und verändern kann. Beeindruckend ist die Spieleranzahl von Dungeon Defenders II. Einzelkämpfer können das Game natürlich solo in Angriff nehmen, mehr Spaß macht es aber in jedem Fall im Multiplayer. Und egal ob man selbst ein offenes Spiel startet oder sich in das eines anderen Zockers einklinkt, die Helden-Gruppen füllen sich immer rasend schnell. Was auch daran liegt, dass der Titel kostenlos zu spielen ist. Apropos Geld: Dungeon Defenders II bietet zwar Ingame-Käufe, bestraft aber Verweigerer nicht. Sie benötigen einfach mehr Zeit um etwa Helden freizuschalten, spielerisch bleibt aber Nichtzahlern kein Inhalt verschlossen. Wer auf der Suche nach einem soliden Action-Rollenspiel ist und nicht unbedingt eine epische Story erwartet, ist bei Dungeon Defenders II definitiv richtig. Langfristig kann das Game zwar durch die vielen, sich wiederholenden Spielabläufe zum Freischalten von Helden monoton werden, trotzdem hat das Spiel für einige Stunden seinen Reiz.

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Im Jahr 2010 überraschte das Mobile-Game Dungeon Defenders für iOS und Android so sehr, dass ein Jahr darauf der Titel für PC und Konsolen erschien. Die Fortsetzung des kunterbunten Action-Rollenspiel/Tower-Defense-Hybriden, das nun kostenlose Dungeon Defenders II für PC und die aktuelle Konsolengeneration, bringt einige neue Mechaniken mit sich. Getestet wurde auf der PlayStation 4.

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Bei der Story des Spiels von Indie-Entwickler Trendy Entertainment gibt es klassische Fantasy-Kost. Das Königreich Etheria wird von Schergen der "Alten" überfallen, die das eingeschlossene Böse aus Kristallen befreien wollen. Der Spieler muss also eine Heldengruppe erschaffen, die sich den Armeen in den Weg stellen. gespielt wird dabei einzeln, mit einem Freund im lokalen Splitscreen oder zu viert im Online-Koop-Modus.

Während die Story auch im Verlauf des Spiels kaum Tiefgang bietet, gibt es anderenorts tonnenweise Inhalte und Details. Etwa bei der Charakter-Auswahl. Die Heldengruppe wird anfangs aus nur wenigen Figuren zusammengestellt, mit der Spielwährung werden aber nach und nach neue Klassen und Helden freigeschaltet, bis die Auswahl riesengroß ist. Magier, Roboter, Diebe und Tierwesen finden sich hier. Der Kern des Spiels bleibt derselbe wie im Vorgänger: Auf einer Karte werden Türme platziert, die anstürmende Gegnerwellen ins Visier nehmen, die zum Kristall gelangen wollen. Gleichzeitig kann man in der Haut von Helden Nah- und Fernkampfangriffe aus der Schulterperspektive durchführen. Klingt stressig, funktioniert aber einmal mehr überraschend gut.

Schnelle Auswahl, wenig Spielraum

Eine Neuerung zum Vorgänger ist, dass Spieler in Dungeon Defenders II Heldendecks mit bis zu vier Charakteren erstellen können, die man schnell wechseln kann. Das ist alleine schon wegen der Fülle an Figuren samt ihren Angriffen, Spezialangriffen und Verteidigungstürmen sinnvoll, um einfach der Experimentierfreude frönen zu können. Außerdem haben die verschiedenen Karten unterschiedliche Anforderungen und verstärken und schwächen so gewissen Helden und Gruppen.

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Viel Spielraum bei der Gruppen-Zusammensetzung hat man aber meist sowieso nicht, was etwas schade ist. Die Helden bieten zwar durchaus vielseitige Angriffe und Fähigkeiten, im Endeffekt wird man aber die Figuren sowieso nach den Türmen wählen, über die sie verfügen. Sie bieten die stärksten Effekte, ein bisschen mehr Fokus auf die Spezialfähigkeiten wäre schon drin gewesen. Jeden Helden kann man hochleveln und damit Fähigkeiten verstärken oder neu lernen und auch die Verteidigungstürme machtvoller werden lassen. Auch das schränkt die Auswahl später ein, denn hochgelevelte Helden wird man meist anderen, interessanten Figuren vorziehen.

Es kommt doch noch Experimentierfreude auf

Doch trotz vermeintlich eingeschränkter Auswahl hat man auch so noch genug Möglichkeiten, mit den Helden zu spielen. Beim Besiegen von Feinden sammelt man Hunderte Gegenstände, mit denen man die Helden ausstatten und verändern kann. Hier kann man dann auch die Experimentierfreude ausspielen, denn das Game erklärt nur oberflächlich die Item-Unterschiede. Der Spieler ist selbst gefordert, Stärken und Schwächen zu erkennen. Gleiches gilt auch für die Eigenschaften der verschiedenen Türme.

Etwas mehr Übersichtlichkeit hätte man sich bei den verschiedenen Menüs gewünscht, denn man wird nicht umhin kommen, immer wieder Informationen nachzuschlagen. Auch, weil die Steuerung nicht unbedingt intuitiv ist. Mehrmals haben wir uns dabei erwischt, die Verteidigungsphase zu starten, weil wir durch einen falschen Tastendruck einfach die Platzierung der Verteidigungstürme abgebrochen haben.

Multiplayer haben mehr Spaß

Beeindruckend ist die Spieleranzahl von Dungeon Defenders II. Einzelkämpfer können das Game natürlich solo in Angriff nehmen, mehr Spaß macht es aber in jedem Fall im Multiplayer. Und egal ob man selbst ein offenes Spiel startet oder sich in das eines anderen Zockers einklinkt, die Heldengruppen füllen sich immer rasend schnell. Was auch daran liegt, dass der Titel kostenlos zu spielen ist. Apropos Geld: Dungeon Defenders II bietet zwar Ingame-Käufe, bestraft aber Verweigerer nicht mit der Blockierung von Spielelementen. Sie benötigen einfach mehr Zeit, um etwa Helden freizuschalten, spielerisch bleibt aber Nichtzahlern kein Inhalt verschlossen.

Wer auf der Suche nach einem soliden Action-Rollenspiel ist und nicht unbedingt eine epische Story erwartet, ist bei Dungeon Defenders II definitiv richtig. Langfristig kann das Game zwar durch die vielen, sich wiederholenden Spielabläufe zum Freischalten von Helden monoton werden, trotzdem hat das Spiel für einige Stunden seinen Reiz. Wer sich an die Steuerung gewöhnt hat, bekommt einen erfrischenden Genremix mit zahlreichen Charakteren und Items und ein Game, das einem im Großteil der Fälle viele freundliche Mitspieler zur Verfügung stellt.

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(rfi)

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