Mehr Chancen auf den Traumjob

06. März 2019 15:57; Akt: 06.03.2019 16:23 Print

9 Profi-Tipps für eine Top-Bewerbung

Dass Ihr Dossier fehlerfrei sein sollte, ist klar. Worauf es beim Bewerben noch ankommt, hat uns ein Job-Coach verraten.

 (Bild: iStock)

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Sie sind auf der Suche nach einem neuen Job, fühlen sich beim Bewerbung schreiben aber manchmal blockiert? Natürlich, denn ein Bewerbungsdossier muss heute top sein, um zu beeindrucken und lässt sich darum nicht einfach aus dem Ärmel schütteln.

Denn laut Untersuchungen schauen sich Recruiter Stellenbewerbungen – egal ob off- oder online – für maximal 15 Sekunden an. Ganz schön wenig Zeit, um zu überzeugen.

Daher geben wir Ihnen Tipps von der Quelle - einem Bewerbungscoach - weiter.

1
Auf den Job anpassen

Gleich vorneweg: Ein Bewerbungsdossier muss an jede Stelle, für die Sie sich bewerben, angepasst werden. Recherchieren Sie darum alle Infos zum Unternehmen und notieren Sie Punkte, welche Sie am hoffentlich zukünftigen Arbeitgeber besonders beeindrucken. So finden Sie Argumente, warum gerade Sie für den jeweiligen Job die oder der Richtige sind und können sich damit von anderen abheben.

2
Der CV ist das Herzstück

Der Lebenslauf wird zuerst angeschaut – und da ist nicht ein crazy Layout wichtig, sondern in erster Linie der Inhalt! Ein Kurzprofil als Einstieg etwa, hilft und ist ein guter Eyecatcher. Dort können Sie in fünf griffigen Sätzen Werbung für sich machen, also Ihre Talente oder beruflichen Erfolge zusammenfassen. Das ist allerdings kein Muss. Eine chronologische Auflistung Ihrer Berufserfahrung sowie Ausbildung dagegen schon. Personalien, Skills wie IT und Sprachen gehören ebenfalls in jeden Lebenslauf.

3
Mehr aus dem CV herausholen

Bei der Auflistung von Berufserfahrung oder Ausbildung reicht es heute nicht, nur den Zeitraum, das Unternehmen, bzw. Ausbildungsort und Ihre Funktion anzuführen. Mit dieser Standardform vergeben Sie die Chance, sich im Lebenslauf von Ihrer besten Seite zu präsentieren. Besser: Heben Sie diejenigen Erfahrungen und Fakten hervor, die Sie für den jeweiligen Job ideal qualifizieren und zeigen, dass Sie die gesuchten Anforderungen erfüllen.

4

Lücken im CV nicht auslassen

Falls Sie eine Lehrstelle oder ein Studium abgebrochen haben und in der Zeit bis zum nächsten Job nicht auf einer längeren Reise waren: Lücken im CV einfach stehen lassen, ist ein No-go. Natürlich ist hier auch lügen (von wegen Auszeit) ein Tabu. Ein guter Tipp ist darum, diese Leerlaufphasen als einen Mehrwert zu verpacken. Realistische Lückenfüller wie selbst erlerntes Fachwissen, Online-Kurse oder auch eine Unternehmensgründung (selbst wenn Sie zu Hause mit Seifen- oder Duftkerzen-Entwicklung experimentieren), zeigen dem Recruiter, dass Sie in jeder Situation motiviert sind.

5

Foto als zusätzlicher Blickfang

Ein Bewerbungsfoto ist heute kein Muss mehr. Es ist aber schon so, dass der Recruiter mit einem sympathischen Foto schon mal einen ersten Eindruck von Ihnen bekommt. Allerdings wirken Snaps mit dem Handy aus den Ferien oder von Social Media mit einem herzigen Filter unprofessionell und der Recruiter nimmt Sie– sogar mit einem Mega-CV – nicht mehr ernst. Gehen Sie also zu einem Profi. Oder wenn zu teuer: Auf der Berufsmesse von Yousty können Sie gratis ein Porträtfoto schiessen lassen.

6
Referenzen: ja oder nein?

Hier gehen die Meinungen auseinander. In Bewerbungsratgebern liest man oft, dass Referenzen erst im Vorstellungsgespräch abgegeben werden. Recruiter empfinden es aber als Mehraufwand bei diesem Punkt nachfragen zu müssen und sehen die Standardfloskel "Auf Anfrage" darum eher ungern. Bei den Referenzen muss es sich übrigens nicht immer um Vorgesetzte handeln, Sie können auch ruhig jemanden angegeben, mit dem Sie gut zusammengearbeitet haben.

7
Begleitbrief optisch an CV anpassen

Es macht Sinn, wenn das Bewerbungsschreiben im gleichen Design wie der Lebenslauf gestaltet ist – schließlich gilt Ihre Bewerbung als Komplettpaket.

8
Kein Roman als Bewerbungsschreiben

CV-Zusammenfassungen oder ausufernde Bewerbungsschreiben – mehr als eine Seite ist too much – gelten als ineffizient. Vielmehr geht es hier darum, Ihre Motivation für die Stellenbewerbung optimal zu präsentieren. So können Sie zeigen, dass Sie sich mit der ausgeschriebenen Stelle auseinandergesetzt haben. Dabei unbedingt Floskeln oder Übertreibungen vermeiden, das spricht keinen Arbeitgeber an und wirkt unehrlich.

9
Aufbau des Bewerbungsschreibens

Hier reichen fünf Abschnitte: 1. Warum interessieren Sie sich für die Stelle und was sind die Herausforderungen? 2. Was sind Ihre Kernkompetenzen? Falls möglich, mit Beispielen belegen. 3. Was ist Ihr Mehrwert für die Firma? 4. Was begeistert Sie an der Firma? 5. Hier können Sie Ihre Motivation beschreiben und eine Schlussformel mit readyness für eine Kontaktaufnahme anfügen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ernsthaft? am 07.03.2019 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Profis?

    das sind Profi Tipps? Auf all dies kommt man, wenn man ein bisschen sein Hirn betätigt, abgesehen davon, dass man dies in der Schule genauso lernt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ernsthaft? am 07.03.2019 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Profis?

    das sind Profi Tipps? Auf all dies kommt man, wenn man ein bisschen sein Hirn betätigt, abgesehen davon, dass man dies in der Schule genauso lernt.