Eltern wehren sich

10. Januar 2019 09:15; Akt: 10.01.2019 09:17 Print

Bub (2) hat Diabetes und darf nicht in Kindergarten

Weil er Diabetes hat, wurde der kleine Paul aus dem Kindergarten ausgeschlossen. Gegen diese herzlose Entscheidung gehen seine Eltern nun vor.

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Der kleine Paul aus dem deutschen Oberhausen ist ein lebhaftes Kind und der ganze Stolz seiner Eltern. Vor knapp einem Jahr wurde dann bei einer Untersuchung Diabetes festgestellt.

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Seine Eltern wollen ihrem Sohn aber dennoch ein normales Leben ermöglichen und meldeten ihn in einer Kindertagesstätte (Kita) an.

Doch dort ist der 22 Monate alte Paul nicht erwünscht. Stattdessen wurde der kleine Knirps ausgeschlossen. Der Grund ist seine Erkrankung.

"Da platzt einem die Hutschnur"

Pauls Eltern können diese Entscheidung nicht wirklich verstehen und wollen sich nun dagegen wehren. Vor allem Vater Daniel Hecht ist fassungslos.

"Wenn der eigene, gerade mal 22 Monate alte Sohn aufgrund von Diabetes Typ 1 aus der Kita ausgeschlossen wird, platzt einem halt schon mal die Hutschnur", so Daniel Hecht auf Facebook.

Wie sich Pauls Eltern nun gegen diesen Ausschluss wehren wollen und was die zuständige Stelle zu dem Fall zu sagen hat, erfahren Sie im Video oben.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Oliver am 10.01.2019 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Nachvollziehbar

    Ein 22 Monate alter Bub mit Diabetes Typ 1 braucht eben besondere Pflege und Betreuung. Daher verstehe ich die Kita voll und ganz, wenn sie sagen Nein, denn unsere Betreuer haben nicht die Fachkenntnis ein Kleinkind mit Diabetes Typ 1 richtig zu betreuen und im Notfall korrekt handeln zu können. Denn sollte etwas passieren, dann werden eben jene Eltern groß schreien, warumm denn die Kindergärtnerin keine spezielle Ausbildung hatte

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  • Crashcar am 10.01.2019 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Ein...

    ..Kind mit 2 Jahren schon der elterlichen Nähe und Wärme zu berauben ist für mich schon schlimm genug. Aber ein an Diabetes erkranktes Kind benötigt geschulte Überwachung rund um die Uhr. Somit ist die Entscheidung der Kita voll und ganz nachzuvollziehen. Man kann nicht von jeder Aufsichtsperson verlangen, mit Argusaugen nur auf das erkrankte Kind zu sehen. Das würde den normalen Tagesablauf massiv stören und würde im Ernstfall eventuell stressbedingt zu einem Übersehen eines Hypo des Kindes führen, was schlimmstenfalls sogar zum Tod des Kindes führen könnte. Und wer bezahlt dann?

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  • Knut Randauch am 10.01.2019 13:25 Report Diesen Beitrag melden

    So leid mir der kleine Paul tut:

    Die Eltern sollten besser für eine optimale Betreuung sorgen, statt den kleinen Paul mit allen Mitteln (Fratzenbuch) in eine (möglicherweise ungeeignete) KiTa zu pressen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ori am 12.01.2019 00:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ori

    Ein 2 jähriges Kind hat kein normales Leben wenn es nicht im Kindergarten ist??? In dem Alter ist es für mich normal zu Hause gut behütet in der Familie zu sein...wenn es krank ist erst recht!!

  • dali am 11.01.2019 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    bei uns problemlos möglich

    im Kindergarten meiner Kinder wurde für ein Kind mit Diabetes eine Stützkraft eingestellt. Diese ist nur für dieses Kind zuständig und überwacht was es zu sich nimmt und wie der Insulinspiegel ist. Im Zweifelsfall werden die Eltern oder ein Arzt gerufen. Für die anderen Kinder war das nie ein Problem, für die anderen Eltern auch nicht. Für den Kindergarten war es halt eine Umstellung und für die Gemeinde leichte Extrakosten. Die Stützkraft ist jetzt auch in der Volksschule im Unterricht und in der Nachmittagsbetreuung für das Kind zuständig.

  • Prfof. Longhair am 10.01.2019 22:27 Report Diesen Beitrag melden

    Verantwortung zu hoch

    Als nächstes wollen dann Dialyse Patienten oder wie? Verständlich, die Verantwortung eürde ivh auch nichz tragen wollen.

  • Knut Randauch am 10.01.2019 13:25 Report Diesen Beitrag melden

    So leid mir der kleine Paul tut:

    Die Eltern sollten besser für eine optimale Betreuung sorgen, statt den kleinen Paul mit allen Mitteln (Fratzenbuch) in eine (möglicherweise ungeeignete) KiTa zu pressen.

  • Marina am 10.01.2019 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts nachvollziehbar!!

    Meine tochter bekam mit 2,5 diabetes! Hatte das gleiche problem! Ein diabetes kind ist NICHT 'behindert'!! Antwort der gemeinde: 'es muss nicht sein, dass sich irgendein KG meldet, der ihr kind betreuen will'! Frechheit! Nur deswegen braucht man keine 'extra' verpflegung! Arbeiten nur teilzeit, wenns über 11:30 Uhr geht, krankenschwester bei montl. Kosten von Euro 350, und das noch runtergesetzt! Normalbürger viel geld! Lohnsteuerausgleich bekommt man nicht einmal die hälfte retour! kind kann normal leben, aber umstellung ist sehr viel! verstehen tut es niemand, weils nicht in der lage sind!

    • Nachdenker am 10.01.2019 13:27 Report Diesen Beitrag melden

      Wer bezahlt?

      und sie zahlen den Kindergärtner die Fachausbildung? Die müssen sowas nämlich selbst bezahlen. Und das zahlt sich bei einem Kind nicht aus. Da sollte man sich dann halt um eine Spezialeinrichtung umschauen.

    • Sweety am 11.01.2019 20:15 Report Diesen Beitrag melden

      Irre

      Ich hab Diabetes typ 1 mit 13 bekommen und das war schon Stress - da ich weiß, wie die Krankheit funktioniert und welche unangenehmen sogar fast tödliche Folgen dieser Zustand mit sich bringen kann, ist es verständlich, dass echt niemand dafür Verantwortung übernehmen will und auch nicht muss. Da muss eine Einrichtung beauftragt werden, die kompetent reagieren kann. Mich erschreckt eher der Fall, dass du es lapidar und als komplett normal hinstellst und dir offenbar keine Sorgen um dein Kind machst - solltest du aber.. Eine 40 jährige Diabetikerin..

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