Vater ihrer Tochter

04. Januar 2019 20:18; Akt: 04.01.2019 20:20 Print

Lesbische Mutter verliebt sich in Samenspender

12 Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Alice, die sie mit der Ex-Frau großziehen wollte, lernte Jessica Share den leiblichen Vater kennen. Heute sind sie ein Paar.

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Das sind Jessica Share und ihre Tochter Alice, die 2005 geboren wurde. Ihre Mutter war damals noch mit ihrer Ex-Frau verheiratet. Um sich den Babywunsch zu erfüllen, nutzte das lesbische Paar einen anonymen Samenspender. 18 Monate später bekamen die beiden noch eine zweite Tochter, die den selben leiblichen Vater hat. Doch das Familienglück ... ... zerbrach nach ein paar Jahren, Jessica und ihre Partnerin ließen sich scheiden. Alice blieb bei ihr, die jüngere Tochter verlor sie an ihre Ex-Frau. Als Alice älter wurde, interessierte sie sich immer mehr für ihren Vater. Mit elf Jahren wünschte sie sich schließlich einen DNA-Test. Die Resultate seien acht Wochen später zurückgekommen. "Das Erste, was ich las, war: 'Aaron Long: 50%. Vater.' 'Bryce Gallo: 25%. Halbbruder' stand direkt dahinter", sagt Jessica. Danach habe sie angefangen, online nach Aaaron Long (im Bild) zu suchen und den in Seattle (USA) lebenden Samenspender ausfindig zu machen. Dann habe Jessica ihm und auch dem Halbbruder Bryce eine Nachricht geschrieben. Letzterer hatte seinerseits schon herausgefunden, dass er eine 19-jährige Halbschwester namens Madi hatte. So kam es bald darauf zu einem außergewöhnlichen Familientreffen, bei dem nicht nur Jessica, Alice und Aaron, sondern auch ... ... Madi und Bryce (links) teilnahmen. So lernten die drei Kinder ihren leiblichen Vater kennen. Doch das Beste an der ganzen Story folgt noch! Jessica und Aaron verstanden sich so gut, dass sie anfingen, sich zu daten. Die beiden verlieben sich ineinander und Jessica zog mit ihrer Tochter Alice bei Aaron zu Hause ein. Heute leben die drei zusammen in Seattle und kürzlich ist sogar noch Madi, die Halbschwester von Alice, bei ihnen eingezogen. Wir wünschen der ganzen Familie nur das Beste!

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Eine unglaubliche Geschichte, die hier das Leben schreibt. Sie beginnt mit einem lesbischen Paar und einer anonymen Samenspende und endet mit einem ungewöhnlichen "Happy End".

Lesen Sie die Details in der Bildstrecke oben!

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Emil am 04.01.2019 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    Lesbisch

    Lesbisch? Oder doch nicht? Zuerst braucht man einen Samenspender und dann doch wieder mit einem Mann.

    einklappen einklappen
  • rea am 05.01.2019 01:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dachte

    Das ist ein anonymer Sanenspender. Wie kommt es zum Kennenlernen. Jetzt darf er für die Kinder zahlen und als anonymer müsste er das nicht. Irgendwie eine fantastische Geschichte.

  • zachaeus am 05.01.2019 05:00 Report Diesen Beitrag melden

    Leiblicher Vater?

    Unter 'leiblich' stelle ich mir schon Körperkontakt vor und keinen 'Flugsamen'!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ein mensch am 10.01.2019 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    denn Anonymität gibt es nicht

    Ich würde jedem empfehlen, nie Samen zu spenden.

  • Rita am 06.01.2019 23:37 Report Diesen Beitrag melden

    Sie eben

    Sie ist eben ganz einfach auf den natürlichen wahren Richtigen Geschmack gekommen. Spät aber Doch !!!

  • Silvestermundl am 05.01.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oje

    Was braucht die moderne Frau einem Mann? Der Akku-Schrauber kaputt, oder der Hund verstorben?

  • Altwien am 05.01.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Anonym

    Samenspender wollen in der Regel anonym bleiben und haben kein Intrresse daran, daß plötzlich 25 Teenager vor der Tür stehen!! Wimöglich wollen die Mütter dann auch noch Alimente!!

  • zachaeus am 05.01.2019 05:00 Report Diesen Beitrag melden

    Leiblicher Vater?

    Unter 'leiblich' stelle ich mir schon Körperkontakt vor und keinen 'Flugsamen'!