7 Aufräum-Tipps

09. Februar 2019 08:00; Akt: 06.02.2019 15:16 Print

So minimieren Sie das Chaos in Ihrer Wohnung

Wie räumen eigentlich ordentliche Menschen auf? Wir zeigen Ihnen sieben Angewohnheiten, die für Unordnung verantwortlich sind.

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Träumen Sie auch manchmal von Ordnung und Sauberkeit, während Sie eine schmutzige Tasse zu vier anderen ins Waschbecken stellen? Die meisten Menschen wären gern ordentlicher, ignorieren aber sehr lange Schmutz und Unordnung - bis sie ein gefühlt kaum noch zu bewältigendes Ausmaß annimmt. Wir zeigen Ihnen in dieser Diashow sieben schlechte Angewohnheiten, die das Aufräumen mühsamer und komplizierter machen. Gewöhnen Sie sich die ab, und Sie müssen in Zukunft viel weniger aufs Mal aufräumen - versprochen! Wir erwähnen die Gerümpellade in Artikeln über Ordnung öfter. Kein Wunder: In den meisten dieser Schubladen, die sich oft in Küche,Wohnzimmer oder Werkstatt befinden, herrscht das Chaos. Sie finden nicht nur nichts, irgendwann klemmt die Schublade auch garantiert, weil sie einfach zu voll ist. Grundsätzlich: Es ist okay, eine Gerümpelschublade zu haben. Aber gehen Sie es mit System an! Wenn Sie Knöpfe oder Schrauben haben, packen Sie die in Schalen oder Säckchen. Wichtig: Die Schublade sollte nie überfüllt sein, so klappt es mit dem Sortieren nämlich nicht. Die Grenze zwischen "Ich habe gekocht" und "Hier hat eine Bombe eingeschlagen" ist fließend. Wir neigen dazu, einfach alle benutzten Gegenstände in und um das Waschbecken aufzustapeln. Sind Sie dann mit dem Essen fertig, wartet in der Küche ein riesiger Berg Arbeit auf Sie. Es hört sich simpel an - und das ist es auch: Räumen Sie noch während des Kochens immer mal wieder auf. Das Schneidbrett wird nicht mehr benutzt? Sofort abwaschen. Sie müssen warten, bis das Wasser kocht? Eine gute Gelegenheit, bereits benutztes Geschirr abzuwaschen oder die Oberflächen abzuwischen. Sie behandeln Flecken nicht sofort Es ist viel schwerer, alte Flecken zu entfernen als neue. Und um neue Flecken so schnell wie möglich zu entfernen, ... ... sollten Sie eine großzügige Sammlung von Putzmitteln parat haben. Jeder Fleck, der sofort weggeputzt wird, erspart Ihnen später zusätzliche Arbeit. Das Wissen um einfache und wirksame Hausmittelchen hilft übrigens auch dabei, den inneren Schweinehund zu überwinden. Hören Sie auf, Ihre Post nach dem Reinkommen einfach auf eine Kommode oder den Wohnzimmertisch zu schmeißen. Herumliegende Briefe und aufgerissene Umschläge lassen einen Raum viel chaotischer wirken, als er eigentlich ist. Außerdem ist die Gefahr, wichtige Dokumente zu verlieren, so viel größer. Gewöhnen Sie sich also an, die Post immer sofort zu sortieren, nachdem Sie sie aus dem Briefkasten geholt haben. Legen Sie die Umschläge gleich ins Altpapier und sortieren Sie den Inhalt der Briefe: unbezahlte Rechnungen, Steuerkram, etc. Schon klar, Sie wollen mit der Sammlung "GEO" und "National Geographic" Ihren intellektuellen Tiefgang unterstreichen. Aber mal ehrlich: Wie viele Magazine lesen Sie tatsächlich ein zweites Mal? Ein paar Heftl auf dem Wohnzimmertisch können die Persönlichkeit unterstreichen. Die anderen sollten Sie regelmäßig aussortieren - entweder ins Altpapier oder an interessierte Freunde und Verwandte weiterreichen. Waschen ist eine der unbeliebtesten Hausarbeiten: In vielen Mehrfamilienhäusern gibt es fixe Waschpläne, es dauert lange, und mit dem Waschen ist es nicht getan - das Zeug muss danach ja auch noch wieder in den Schrank. Warten Sie mit der Wäsche nicht bis zur allerletzten Möglichkeit (Unterhose). Machen Sie Wäsche, sobald Sie eine Maschinenladung haben. Es ist nämlich auch viel weniger mühsam, nur eine Waschladung zum Wegräumen zu haben - und nicht vier. Wer kennt das nicht: den Stuhl. Das Ding, auf das Sie alle Kleider werfen, die Sie zwar getragen haben, die aber noch nicht dreckig genug für die Wäsche waren. Der Stuhl, der als Zwischenlager für alle Dinge herhalten muss, bei denen Sie nicht gleich wissen, wohin damit. Damit ist jetzt Schluss. Auf dem Stuhl sammelt sich nämlich viel Arbeit an, die Sie sich ersparen können. Machen Sie eine Regel: Der Stuhl muss jeden Abend oder Morgen leer sein.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gerümpel gehört zum Leben: Zeug stapelt sich, Unordnung entsteht, und sich darum zu kümmern ist irgendwo ganz am Ende unserer To-do-Liste.

Umfrage
Sind Sie ein ordentlicher Mensch?

Klar, wenn Sie Urlaub oder Freizeit haben, ist es keine Kunst, Ordnung zu halten – ist das Leben aber gerade hektisch und stressig, neigen wir dazu, Chaos zu ignorieren.

Aber: Je länger wir das Aufräumen hinausschieben, desto unangenehmer wird es. Irgendwann erreichen Sie einen Punkt, an dem nur noch ein ausgedehnter, mehrstündiger Frühlingsputz hilft – und genau das wollen Sie verhindern.

Wir haben für Sie in der Diashow oben sieben Angewohnheiten gesammelt, die es Ihnen schwerer machen, in den eigenen vier Wänden Ordnung zu halten – und auch Lösungen parat.

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • Cerebrum am 09.02.2019 10:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Saustall

      Wenn meine Wohnung, meine Küche SO aussehen würden, würde ich über mein Leben mal ernsthaft NACHDENKEN.

    • Eveline Hantinger am 09.02.2019 08:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Mag keine

      Ich hasse Unordnung. Wenn ich etwas nicht mehr brauche, kommt es gleich dorthin wo es hingehört

    • Fritz der Fratz am 09.02.2019 13:47 Report Diesen Beitrag melden

      Sammler

      Mal ehrlich, was brauche ich und was nicht.

    Die neuesten Leser-Kommentare

    • Etepetete am 15.02.2019 07:16 Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Der beste Tip ist bei Mama zu wohnen, dann erledigt sich das von selbst. Später hat Mann ja eine Frau oder Frau trainiert sich einen Mann dazu an.

    • Marlene am 12.02.2019 20:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      relax

      Ich bin da relaxed! Mich stört es nicht, wenn Einiges herum liegt. Ich komme um 17 Uhr nach Hause und will nach meinem anstrengenden Arbeitstag entspannen und nicht ordnen und putzen. Man muss Prioritäten setzen, ich räume am Wochenende auf, das muss reichen.

    • Viktor Gackunato am 11.02.2019 07:07 Report Diesen Beitrag melden

      Ja ja diese Millenials

      Muss man den Millenials jetzt schon erklären wie sie ihre Wohnung sauber und ordentlich halten ? Weit haben die jungen es gebracht .

    • mopsi am 10.02.2019 04:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      fr

      ich würde es in einer chaotischen Wohnung nicht aushalten und finde sogar meune Sachen im Dunklen,putze immer alles ziemlich genau weil mir auch Hygiene wichtig ist!

    • Gerald am 09.02.2019 13:48 Report Diesen Beitrag melden

      Und was hilft bei messi?

      Vater ist messi was kann ich dafuer oder was kann ich machen?

      • vanessa am 09.02.2019 17:56 Report Diesen Beitrag melden

        @gerald

        aufräumen gegen den willen vom messie! so würde ich es jedenfalls machen...

      • mopsi am 10.02.2019 04:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        @Gerald

        oh mein Gott ! Wie hält man sowas aus?

      • Zdenka Mischbov am 11.02.2019 07:08 Report Diesen Beitrag melden

        Messienator

        Ausziehen und den Vater mit seinem Chaos alleine lassen .

      • Ignaz Gartngschirrl am 13.02.2019 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

        @Gerald

        Messi ist dein Vater?Dann kannst dir ja locker eine Putzfrau leisten...;)

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