Nie mehr Flecken

08. März 2018 14:36; Akt: 08.03.2018 14:36 Print

Die sieben häufigsten Putzfehler

Beim Kampf gegen Dreck, Staub und Co. kann man einiges falsch machen. Wir nennen die größten Putzfehler beim Namen.

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Putzen ist nervig, aber wenigstens kann man dabei nicht viel falsch machen, oder? Doch. Aber wir zeigen Ihnen sieben Tipps, mit denen Sie schneller und effizienter putzen. So macht zum Beispiel die Wischbewegung einen durchaus entscheidenden Unterschied: Wer einfach hin und her wischt, der verteilt den Dreck nur. Optimalerweise putzen Sie in Z- oder S-Formen. Und, ganz wichtig: Wenn Sie fertig sind, putzen Sie noch Ihre Reinigungsmaterialien. Sonst verteilen Sie am nächsten Putztag einfach den Dreck des letzten in der Wohnung. Reinigungssprays sind praktisch, so wie im Bild angewendet aber eigentlich verschwendet. Gerade bei sehr konzentrierten Mitteln reicht es, einmal auf den Putzlappen zu sprühen anstatt mehrmals direkt auf die Fläche. Gern gehen auch Griffe vergessen: Sie wischen zwar die größeren Oberflächen, vernachlässigen aber die Griffe an der Herdplatte, Türfallen, Lichtschalter und andere Kleinstflächen - dabei fassen Sie gerade die besonders oft an. Feuchte Flecken sind ärgerlich und mühsam. mit unserem Tipp sind die Schmutzflecken zwar noch nicht weg, aber Sie halten zumindest den Schaden möglichst gering: Gerade auf Stoffoberflächen ist es sehr wichtig, nicht zu rubbeln. So verteilen Sie den Fleck nur noch mehr und arbeiten ihn tiefer ins Material. Besser: Vorsichtig abtupfen und anschließend entsprechend behandeln. Auch beim Fensterputzen gibt es einen Trick: Putzen Sie die Fenster nicht bei strahlendem Sonnenschein. Der lässt die Putzmittel schneller trocknen und sorgt so für Schlieren. Besser sollte man einen bewölkten Tag wählen. Essig wird im Haushalt gern als Reinigungsmittel eingesetzt. Und tatsächlich ist er beispielsweise im Kampf gegen Kalk sehr wirkungsvoll. Die Säure kann aber bestimmte Materialien auch angreifen, beispielsweise Natursteinflächen wie Marmor oder Granit.

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Fehler gesehen?

Putzen ist eine mühsame Sache, aber immerhin kann man dabei nicht viel falsch machen – stimmt nicht. Wer folgende Fehler vermeidet, putzt nicht nur schneller und effizienter, sondern auch sauberer und schonender.

Umfrage
Putzen Sie zuhause selber?
86 %
4 %
7 %
3 %
Insgesamt 406 Teilnehmer

Wischbewegung

Links, rechts, links – das ist die klassische Wischbewegung, wenn schnell etwas weggeputzt werden soll. Auf diese Weise werden Dreckpartikel einfach hin- und hergeschoben bzw. schön verteilt. Profis reinigen deshalb Z- oder S-förmig, um effektiv sauber zu machen.

Flächen

Total praktisch, so ein Reinigungsspray. Doch wenn wir den direkt auf die zu reinigende Fläche sprühen, brauchen wir eine viel zu große Menge. Besser sprüht man das Reinigungsmittel auf ein Tuch. Das ist sparsamer und auch effizienter, weil das Zuviel nicht noch extra weggeputzt werden muss.

Griffe

Große Flächen wie Tische, Sideboards oder Küchenablagen putzen die meisten regelmäßig und gründlich. Kleinere Oberflächen werden gerne vergessen, zum Beispiel Lichtschalter, Türfallen, der Kühlschrankgriff oder Herdknöpfe. Durch den ständigen Kontakt mit den Händen können sich genau dort krankmachende Keime ansammeln.

Flecken

Ein Fleck auf dem Sofa oder dem Teppich? Den schrubben wir doch einfach schnell weg. Keine gute Idee, denn so wird die Verschmutzung richtig in das Material eingearbeitet. Um den Schaden möglichst gering zu halten, sollten Sie feuchte Flecken vorsichtig mit einem Küchenpapier wegtupfen. Der Fleck ist dann zwar noch nicht weg, das Ausmaß des Schadens aber minimiert.

Fenster

Bei schönem Wetter sieht man genau, ob die Fenster auch wirklich sauber geputzt sind. Trotzdem wählt man besser einen bewölkten Tag. Strahlt nämlich die Sonne auf die Scheiben, verdunsten Wasser und Reinigungsmittel besonders schnell, es entstehen unschöne Schlieren, und man kann gleich nochmals von vorn beginnen.

Essig

Essig wird im Haushalt oft als Reinigungsmittel eingesetzt. Und tatsächlich ist er beispielsweise im Kampf gegen Kalk sehr wirkungsvoll. Die Säure kann aber bestimmte Materialien auch angreifen, beispielsweise Natursteinflächen wie Marmor oder Granit.

Putzmaterial

Endlich fertig, also weg mit dem Putzmaterial. Aber erst, wenn auch dieses gründlich gereinigt wurde. Ansonsten verteilt man mit Bürste, Wischmopp oder Staubtuch einfach den Dreck vom letzten Putzeinsatz in der Wohnung.

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(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Erhard Schweizer am 09.03.2018 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    Umwelt nicht vergessen!!!

    Granit wird nicht von Essigsäure angegriffen. Saure mittel können nur alkalische Flächen wie Mamor, also Kalk und Beton(rohre) schädigen. Essig an sich ist aber nicht unbedingt umweltfreundlich!!! Essigsäure greift die Schleimhäute und die normale Haut an. Es wird auch nicht gerne in der Abwasserreinigung gesehen.

  • Alibaba40 am 09.03.2018 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freundschaft

    Einfach einen der vielen Facharbeiter um Hilfe fragen dann ist man jede Sorge los

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Erhard Schweizer am 09.03.2018 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    Umwelt nicht vergessen!!!

    Granit wird nicht von Essigsäure angegriffen. Saure mittel können nur alkalische Flächen wie Mamor, also Kalk und Beton(rohre) schädigen. Essig an sich ist aber nicht unbedingt umweltfreundlich!!! Essigsäure greift die Schleimhäute und die normale Haut an. Es wird auch nicht gerne in der Abwasserreinigung gesehen.

  • Alibaba40 am 09.03.2018 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freundschaft

    Einfach einen der vielen Facharbeiter um Hilfe fragen dann ist man jede Sorge los

    • Fred von Jupiter am 10.03.2018 12:46 Report Diesen Beitrag melden

      @Alibaba40

      Genau, die Dragica weiß, wie das geht: Kiebla, Fetzna, Wossa, Schampo und putzta.

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