Heuschnupfen-Saison

18. Mai 2019 08:40; Akt: 19.05.2019 23:52 Print

10 Tipps für Allergiker: So bleiben die Pollen draußen

Nach Schnee und Regen geht es für Pollenallergiker wieder los mit dem Leiden. Was kann man tun, außer Medikamente zu schlucken? Zehn Tipps im Überblick.

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Frühling ist Pollen- und damit Allergikerzeit. Betroffenen bleibt kaum etwas anderes übrig, als Medikamente zu nehmen - oder ein Packerl Taschentücher pro Tag zu verbrauchen. Daneben gibt es aber noch ein paar nützliche Tipps, die das Leiden der Allergiker zumindest lindern können. : Bei schönem Wetter nur kurz lüften. In der Stadt idealerweise morgens, denn dann ist die Pollenkonzentration laut Experten am geringsten. Auf dem Land ist die Zeit zwischen 19 und 24 Uhr am pollenärmsten. Wer gern mit offenem Fenster schläft, kann sich ein Pollengitter montieren. Während der Pollensaison sollten die Kleider nicht draußen getrocknet werden. Es hilft auch, wenn man abends die Tageswäsche nicht erst im Schlafzimmer auszieht. Außerdem sollte Bettwäsche, vor allem der Polsterüberzug, öfter gewaschen werden. Etwas Vaseline in und um die Nasenlöcher pflegt nicht nur die vom Schneuzen gereizte Haut, sondern wirkt wie eine Barriere: Die Pollen bleiben hängen und geraten gar nicht erst in die Nase. Die Augen schützt eine Sonnenbrille wirkungsvoll. : Hund und Katz' streifen gern durchs frühlingshafte Grün - und tragen jede Menge Pollen nach Hause, die dann beim Streicheln, ... ... Bürsten oder Kuscheln einen Allergieschub beim Menschen auslösen. Zumindest das Bürsten sollte man einem Nichtallergiker überlassen. : Wer trotz Heuschnupfen draußen Sport treiben will, : Pollen lagern sich überall ab, auch auf Möbeln und Teppichen. Also kann fleißiges Staubsaugen ... ... und Wischen die Pollenbelastung in den eigenen vier Wänden senken. Auch wenn es gerade bei langen Haaren mühsam ist: Abends gut ausspülen ist ein Muss, wenn man nicht mit Pollen in den Haaren ins Bett gehen will. Spezielle Luftreiniger reduzieren die Pollenkonzentration zu Hause oder im Büro. Welche Filter für Allergiker geeignet sind, erfährt man im Fachgeschäft. : Nicht nur Schadstoffe, auch Pollen gelangen leicht ins Auto. Hier hilft ein Innenraumfilter. Idealerweise ist er mit Aktivkohle ausgestattet, da diese laut verschiedener Tests deutlich leistungsfähiger sind als andere. Manche Allergiker flüchten vor den Pollen in die Berge ... ... oder ans Meer. Da ist die Luft deutlich pollenärmer und man kann mal wieder richtig durchatmen. Wo in Europa welche Pollen gerade aktiv sind, sieht man zum Beispiel auf

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Etwa jeder vierte Österreicher leidet nach Daten der Statistik Austria unter einer Form von Allergie. Unter den 11.428 Probanden einer Langzeitstudie der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG) betrug der Anteil der Allergiker sogar 37 Prozent.

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Darunter ist der Heuschnupfen – eine allergische Reaktion auf Pollen – hierzulande die häufigste allergische Erkrankung. Niesattacken, Schnupfen, tränende Augen sind deshalb für viele Allergiker im Frühjahr und Sommer ständige Wegbegleiter.

Die wichtigsten Auslöser sind Bäume wie Hasel, Erle oder Birke, außerdem einige Gräser und Kräuter. Zur Behandlung können verschiedene Medikamente in Form von Nasensprays, Augentropfen und Tabletten verwendet werden. Helfen können aber auch die zehn Tipps, die wir in der Diashow oben zeigen.

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(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Metatron am 24.05.2019 14:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anmarsch auf Wien

    Eigentlich sieht die Raupe des Eichenprozessionsspinners ganz harmlos aus, der Kontakt mit dem Tier kann allerdings tödlich enden. In Deutschland wurden wegen der Gefahr bereits Autobahnen gesperrt und zwei Schulen geräumt, weil Kinder über Atemnot oder allergische Reaktionen klagten.

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  • Metatron am 24.05.2019 14:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Anmarsch auf Wien

    Eigentlich sieht die Raupe des Eichenprozessionsspinners ganz harmlos aus, der Kontakt mit dem Tier kann allerdings tödlich enden. In Deutschland wurden wegen der Gefahr bereits Autobahnen gesperrt und zwei Schulen geräumt, weil Kinder über Atemnot oder allergische Reaktionen klagten.