Tipps für die Reinigung

07. April 2019 15:45; Akt: 07.04.2019 16:16 Print

Vermeide Sie diese Fehler beim Fensterputzen

von M. Siegenthaler - Die Sonne scheint heller, die Tage werden länger. Erst jetzt wird beim Frühjahrsputz richtig deutlich, wie dreckig unsere Fenster über den Winter geworden sind.

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Kaum jemand putzt gern Fenster. Gerade im Frühling fällt aber oft auf, wenn die Fenster dreckig sind. Damit die Sonne ungehindert in die Wohnung scheinen kann, lohnt es sich, die Fenster gelegentlich zu putzen. Wir haben für Sie rausgefunden, was Sie dabei alles falsch machen können. Regen geht gar nicht, aber die Temperatur spielt keine Rolle, oder? Doch. - da sollte man keine Fenster putzen. Ist es zu kalt, bleibt das Wasser zu lange auf den Scheiben liegen, ist es zu heiß, trocknet das Reinigungsmittel zu schnell und hinterlässt unschöne Streifen. Für hohe Fensterfronten oder Dachfenster kann man doch einfach auf einen Stuhl oder auf den Fenstersims steigen. Bloß nicht, denn die Sturzgefahr ist groß. Besser verwendet man entweder einen Teleskopstiel oder steigt auf eine trittfeste Leiter. Banal? Überhaupt nicht. Jährlich verunfallen Hunderttausende Menschen in Österreich im eigenen Haushalt. Häufigste Unfallursache ist der Sturz. Was kommt zuerst dran? Rahmen oder Glas? Es gilt: Erst kommt der Rahmen dran, ... ... dann das Glas. Wird erst die Scheibe gereinigt und das Tuch oder der Abzieher kommt an den Rahmen, hängt dort noch Schmutz, der sich wieder auf die Glasscheibe verteilt. Erst mal kräftig mit dem Kratzschwamm den gröbsten Dreck wegmachen? Das ist gut gemeint, aber eine allzu raue Oberfläche könnte die Scheibe zerkratzen. Besser also einen weichen Schwammtuch oder zumindest die weiche Seite des Kratzschwamms oder eine Bürste verwenden. Wichtig ist auch, dass der Schwamm oder das Putztuch häufig ausgewaschen wird, damit kleinste Schmutzpartikel keine Kratzer im Fensterglas hinterlassen. Richtig viel Putzmittel rein, dann wird's auch schön sauber. Besser nicht. Wird zu viel Putzmittel verwendet, führt das dazu, dass die waschaktiven Substanzen die Scheibe verschmieren. Ob spezieller Fensterreiniger oder einfach ein bisschen Abwaschmittel ist eigentlich egal, Hauptsache, Kalk und Schmutz werden gelöst. Jetzt noch von oben nach unten mit dem Abzieher über die Scheibe und fertig. Genau, allerdings sollte man das Wasser in waagrechten Zügen ... ... von den Scheiben ziehen. Das muss möglichst in einem Schub gemacht werden, denn jedes Absetzen kann Spuren hinterlassen. Zeitungspapier galt lange Zeit als ideales Mittel zum Scheibentrocknen. Tatsächlich saugt es gut auf - aber bei weißen Fensterrahmen kann die Druckerschwärze abfärben und so noch mehr Arbeit bescheren. Alles klar? Dann steht dem sonnigen Durchblick ja nichts mehr im Wege.

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Trotzdem kommt man nicht darum herum, denn gerade im Frühling zeigt die Sonne, dass da dringend Handlungsbedarf besteht.

Damit aber nach der vielen Arbeit auch tatsächlich voller Durchblick garantiert ist, gibt es einige Dinge zu beachten.

In der Bildstrecke oben zeigen wir Ihnen, welche Fehler Sie beim Fensterputzen machen können.

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