36 Grad am Donnerstag

17. Juli 2017 09:21; Akt: 17.07.2017 09:58 Print

Hitze kommt wieder - und mit ihr die Unwettergefahr

Experten warnen: Aus Afrika schwappen sehr heiße Luftmassen zu uns. Das Quecksilber steigt auf 36 Grad. Die Unwettergefahr ist hoch, heftige Regenschauer und Gewitter drohen.

Sintflutregen: Straßen voller Wasser (Bild: Fotolia)

Sintflutregen: Straßen voller Wasser (Bild: Fotolia)

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Die Zeiten kühlerer Tage sind wieder vorbei: Sehr heiße Luft aus Nordafrika leitet die nächste Hitzewelle ein. Am Donnerstag, am vorläufigen Höhepunkt, sind laut dem Wetterdienst UBIMET im Osten und Südosten bis zu 36 Grad möglich. Dazu wird es zunehmend schwül und vor allem im Bergland entladen sich zahlreiche, teils heftige Regenschauer und Gewitter. Neuerlich besteht dabei Unwettergefahr.

Sehr warm verlaufen dann auch wieder Nächte, speziell im östlichen Flachland stehen vielerorts Tropennächte, bei denen die Temperatur nicht unter 20 Grad abkühlt, an. Kaum kühler ist es auf den Bergen mit bis zu 10 Grad in 3.000 m, das große Schmelzen auf den Gletschern geht also weiter.

24,4 Grad in Bad Radkersburg war am vergangen Samstag der österreichische Höchstwert, in vielen Regionen wurde allerdings selbst die 20-Grad-Marke nicht erreicht. "In den kommenden Tagen werden diese Temperaturen nicht die Höchst- sondern die Tiefstwerte sein", sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Die nächste, mittlerweile dritte Hitzewelle des Sommers, steht an."

Unwettergefahr extrem hoch
Von Tag zu Tag wird es heißer, am Donnerstag erreicht die Hitze dann mit bis zu 36 Grad ihren Höhepunkt. Besonders heiß wird es dabei von der südlichen Steiermark bis nach Niederösterreich und Wien. Dazu scheint häufig die Sonne, von Vorarlberg bis Kärnten sowie generell im Bergland muss man an den Nachmittagen aber mit zahlreichen und kräftigen Gewittern rechnen. Stellenweise kann es wieder zu Unwettern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Zum Teil ist es drückend schwül. Ab Freitag wird es zwar mit maximal 33 Grad weniger heiß, dafür weiterhin schwül und gewittrig.

Frostgrenze steigt auf über 4.000 Meter
Selbst auf den Bergen muss man für echte Abkühlung hoch hinaus: In 3.000 m werden bis zu 10 Grad erreicht, in 2.000 m gar bis zu 18 Grad. Die Frostgrenze steigt wieder auf über 4.000 Meter an, also über die höchsten Gipfel hinaus. Der Neuschnee des vergangenen Wochenendes, am Dachstein-Gletscher wurden immerhin fast 20 Zentimeter gemessen, schmilzt rasch wieder dahin. Damit geht die in diesem Jahr außergewöhnlich starke Gletscherschmelze nahezu unvermindert weiter.

Sommer 2017 auf Rekordkurs
Nach der ersten Hälfte des meteorologischen Sommers 2017 ist dieser auf Rekordkurs: Bislang war es österreichweit um rund 2,5 Grad wärmer als im langjährigen Schnitt und somit wärmer als im Hitzesommer 2015. Noch heißer bilanzierte am Ende mit einem Plus von 2,9 Grad nur der Sommer 2003. Dazu war es vielerorts recht trocken, speziell in Ober- und Niederösterreich fiel oft nur die Hälfte der üblichen Menge, aber auch in Wien, in Teilen der Steiermark sowie in Vorarlberg war es trockener als üblich. Ausgeglichen sind die bisherigen Niederschlagsverhältnisse nur stellenweise im Bergland vom Arlberg bis zum Wechsel.

(Red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Herr. Olla am 17.07.2017 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Zu viel ist zu viel

    Folgen der Überbevölkerung. Einzige Möglichkeit die Klimaerwärmung zu stoppen ist: Reduktion der Erdbevölkerung auf max. 5 Mrd. Leute.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Herr. Olla am 17.07.2017 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    Zu viel ist zu viel

    Folgen der Überbevölkerung. Einzige Möglichkeit die Klimaerwärmung zu stoppen ist: Reduktion der Erdbevölkerung auf max. 5 Mrd. Leute.

    • Angelika. am 17.07.2017 20:25 Report Diesen Beitrag melden

      Überbevölkerung

      Jaja, wieder so ein G'scheiter! Los, bringe es hinter dich, dann ist schon einer weniger! Mit Bevölkerungsreduktion meinst sicher arme Menschen aus der dritten Welt ! Weißt du, was du bist? Ein Riesena*****och!

    • Hannes am 18.07.2017 08:24 Report Diesen Beitrag melden

      Überbevölkerung

      urteilen und beleidigen anderer, ohne diese Person oder Ansicht genauer zu betrachten zeugt auch nicht von Weisheit. Der Ansatz ist schon richtig ABER wer selektiert die 2,47 Mrd. Leute die "weg" müssen?

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