Niederösterreich

21. Juni 2019 16:12; Akt: 21.06.2019 16:55 Print

Betreiber von Skandal-Asylheim ist pleite

Die ASOB Asyl Sonderbetreuungs GmbH, Betreiber des Stacheldraht-Asylquartiers in Drasenhofen (Mistelbach) ist in Konkurs.

Das Asylquartier in Drasenhofen (Bild: picturedesk.com)

Das Asylquartier in Drasenhofen (Bild: picturedesk.com)

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Jene Firma, die das umstrittene Asylquartier von FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl in Drasenhofen (Mistelbach) betrieben hat, die ASOB Asyl Sonderbetreuungs GmbH, ist pleite. Am Freitag wurde beim Landesgericht St. Pölten ein Konkursverfahren eröffnet.

Das Unternehmen mit Sitz in Traisen wurde bereits geschlossen und soll liquidiert werden, das Insolvenzverfahren sei auf Antrag eines Gläubigers eröffnet worden, berichtete der AKV (Alpenländischer Kreditorenverband) am Freitag.

Ursachen werden geprüft

In einem nächsten Schritt werden nun die Vermögensverhältnisse und Ursachen für die Insolvenz geprüft.

Wie berichtet, sollte das Asylheim Drasenhofen – ein Projekt von Asyllandesrat Gottfried Waldhäusl – "notorische Unruhestifter" beherbergen. Weil man das Gebäude mit Stacheldraht umzäunte, gab es massive Kritik, Bewohner erzählten zudem von 24-Stunden-Überwachung und kaum Möglichkeiten, das Haus zu verlassen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ließ das Asylquartier nach einer Prüfung durch die Kinder- und Jugendanwaltschaft schließen, die Asylwerber kamen nach St. Gabriel in Maria Enzersdorf (Mödling), von wo aus sie erneut verteilt wurden.

Weitere Berichte über das Asylheim Drasenhofen:

Drasenhofen: Kritik und Fragen zu den Kosten

Waldhäusl: "Heim für notorische Unruhestifter"

Stacheldraht um Asylheim – richtig oder "Schande"?


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thirona Sul am 21.06.2019 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An der Flüchtlingskrise...

    ...haben sich eine Menge Leute eine goldene Nase verdient. Das Thema wurde zu einer neuen Branche: Mit Flüchtlingen Steuergelder einsacken. Der Staat will ja selbst nicht schuld sein an solchen Umständen, also suchte er nach privaten Betreibern. Die fanden sich schnell. Ohne wirtschaftliche Kenntnisse und nur Euro-Zeichen in den Augen. Nun Konkurs, Privateinlage evtl. durch Privatkonkurs nicht mehr vorhanden. Insolvenzverfahren kostet erneut Geld. Die Betreiber reiben sich die goldenen Hände trotz Insolvenzverfahren. Danke Politik...

  • PETER am 21.06.2019 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Eine perfekte Lösung

    Der einzige Skandal war die Schließung dieser Einrichtung

  • Preinsberger am 21.06.2019 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Auf nach Floridsdorf

    In der Pragerstrasse ist gerade jetzt eine großräumige Wohnhausanlage für psychisch Kranke und Verhaltensgestörte eröffnet worden. Nicht in der Absonderung sondern in der Durchmischung liegt die Therapie. Aufgrund der Zusammensetzung der hier bereits ansässigen Bevölkerung fallen die Unterschiede gar nicht mehr so auf und man kann sich die Kosten für Stacheldrähte sparen.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Luna mit L am 24.06.2019 14:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    !!! Skandal !!!

    Der einzige Skandal ist das die Mehrheit der Gemeinde kriminelle Asylwerber (mehrfach vorbestraft oder gar amtsbekannt) weiter und ohne Konsequenzen auf uns Bürger los lässt.

  • Tante Rudi am 23.06.2019 09:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Politik

    Und dreimal raten wer an der Pleite schuld hat. Hier wäre die richtige Unterkunft für diese Traumatisierten gewesen. Gut aufgehoben damit nicht mehr Gewalttäter herumrennen.

    • Reinhardt am 24.06.2019 14:16 Report Diesen Beitrag melden

      @ Tante Rudi

      Klar sperren wir wiedereinmal Menschen ein, ohne Gerichtsurteil nur weil diese einige Leute nicht passen, aus der Geschichte haben wir jedoch gelernt wo dies Enden wird,

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  • Kannitverstan am 22.06.2019 19:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hat man da von linker

    Seite nicht lenkend eingegriffen? Wo sind die Problemfälle jetzt, am Donauinselfest?

  • PETER am 21.06.2019 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Eine perfekte Lösung

    Der einzige Skandal war die Schließung dieser Einrichtung

  • Thirona Sul am 21.06.2019 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An der Flüchtlingskrise...

    ...haben sich eine Menge Leute eine goldene Nase verdient. Das Thema wurde zu einer neuen Branche: Mit Flüchtlingen Steuergelder einsacken. Der Staat will ja selbst nicht schuld sein an solchen Umständen, also suchte er nach privaten Betreibern. Die fanden sich schnell. Ohne wirtschaftliche Kenntnisse und nur Euro-Zeichen in den Augen. Nun Konkurs, Privateinlage evtl. durch Privatkonkurs nicht mehr vorhanden. Insolvenzverfahren kostet erneut Geld. Die Betreiber reiben sich die goldenen Hände trotz Insolvenzverfahren. Danke Politik...