Tatwaffe in Krumbach gefunden

11. Januar 2019 14:18; Akt: 11.01.2019 17:16 Print

Mordverdächtiger hatte laut Anwalt "Filmriss"

Nach der Bluttat in Krumbach kann sich der verdächtige Roland H. (42) die Tat nicht erklären, sein Anwalt spricht von einem Filmriss. Und: Die Polizei fand in Tatortnähe ein Outdoormesser mit 18 Zentimeter Klingenlänge.

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Es war eine blutige Woche in Niederösterreich: Nach der Beziehungstat in Amstetten, bei der ein muslimischer Fundamentalist seine zum Islam konvertierte Gattin mit bis zu 38 Messerstichen niedergemetzelt hatte – "Heute" berichtete ausführlich unter anderem hier, hier und hier – kam es nur einen Tag später, am Mittwoch, in Krumbach (Wr. Neustadt) zu einem ähnlich brutalen Mordfall.

42-Jähriger gestand bereits

Der 42-jährige Roland H. soll seine Ex-Frau vor deren Garage niedergestochen haben. Zuvor hatten die beiden ihre Streitereien unter anderem auf Facebook öffentlich ausgetragen – mehr dazu hier und hier. Der 42-Jährige gestand die Tat bereits (Anm.: bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung, gilt dennoch die Unschuldsvermutung).

Vermutlich Tatwaffe gefunden

Sein Anwalt, Wolfgang Blaschitz, der gemeinsam mit Astrid Wagner die Verteidigung des mutmaßlichen Täters übernahm, spricht nun von einem "Filmriss". Roland H., der im Ort als sehr unbeliebt galt, könne sich die Tat einfach nicht erklären. Ein Messer trug der passionierte Fischer jedenfalls meistens bei sich.

Im Tatortumfeld wurde mittlerweile ein Outdoor-Messer mit einer Klingenlänge von 18 Zentimetern gefunden. "Es dürfte die Tatwaffe sein, die Kollegen der Kripo untersuchen das Messer gerade nach Spuren", so ein Ermittler.

Obduktionsergebnis Anfang der Woche

Die Obduktion des Mordopfers wird gerade durchgeführt, mit einem Ergebnis wird Anfang kommender Woche gerechnet.

Freitagnachmittag wurde über Roland H. die U-Haft verhängt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex am 11.01.2019 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Erklärungsversuche

    Egal ob "traumatisiert" oder "Filmriss". Solche ätzenden Erklärungsversuche sind inakzeptabel. Weiters muss in Zukunft "lebenslang" auch "lebenslang" sein!

    einklappen einklappen
  • Bruno Bär am 11.01.2019 15:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wunderwuzzi Blaschitz

    Schon wieder RA Blaschitz an Werk. Das ist der einzige Österreicher, der täglich einen 12 Stunden Arbeitstag hat. Ob der überhaupt noch Durch bzw. Überblick über seine Klienten hat.

  • AuchneMeinung am 11.01.2019 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nach den "Stimmen aus dem Nichts"

    der Psychotikargumentation, "kann mich nicht erinnern", "war betrunken", wenn man so will, mal etwas ganz "Kreatives".

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hermine am 11.01.2019 19:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausreden

    Filmriss , Stimmen höre , alkoholisiert , ist alles uninteressant . Ein Mörder ist und bleibt ein Mörder und sollte nicht mit Samthandschuhen behandelt werden . Das Menschen die morden nicht normal sind , ist ja hingehend bekannt !

  • Beobachter am 11.01.2019 17:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Warum bekommt ein Solcher gleich zwei Anwälte, der hat das ganz bewusst gemacht, schaut mal Facebook an, warum hat er so viel herumspioniert? Dieser Mann ist krank hoffentlich bekommt er lebenslang!!!

  • AuchneMeinung am 11.01.2019 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nach den "Stimmen aus dem Nichts"

    der Psychotikargumentation, "kann mich nicht erinnern", "war betrunken", wenn man so will, mal etwas ganz "Kreatives".

  • Bruno Bär am 11.01.2019 15:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wunderwuzzi Blaschitz

    Schon wieder RA Blaschitz an Werk. Das ist der einzige Österreicher, der täglich einen 12 Stunden Arbeitstag hat. Ob der überhaupt noch Durch bzw. Überblick über seine Klienten hat.

  • Alex am 11.01.2019 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Erklärungsversuche

    Egal ob "traumatisiert" oder "Filmriss". Solche ätzenden Erklärungsversuche sind inakzeptabel. Weiters muss in Zukunft "lebenslang" auch "lebenslang" sein!

    • besorgter Bürger am 11.01.2019 15:24 Report Diesen Beitrag melden

      Erklärungsversuche

      von gleich 2 Anwälten ? Da hat wohl der eine das Wort "Film" und die andere das Wort "Riss" gefunden und in Zusammenhang als Ausrede für die Tat gebracht, um ihren Mandanten damit verteidigen zu wollen. 20 Jahre sollten das mindeste sein, damit er seinen Film-Riss in einer Einzelzelle (ohne TV) reparieren kann ! Ich frag mich gerade auch, WER denn die beiden Staranwälte bezahlen wird müssen ?!

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