St. Pölten

11. Januar 2018 18:30; Akt: 11.01.2018 19:13 Print

PETA zeigt Hobby-Angler an und blamiert sich

von M. Nowak - Wegen einem YouTube-Video machen die Tierrechtler von PETA gegen Johannes H. aus St. Pölten mobil, dabei schießen sie weit übers Ziel hinaus.

Machen Sie sich selbst ein Bild: Es geht um den Fisch bei 5:02 Minuten.
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Als Angler Johannes H. (21) aus St. Pölten las, dass die Tierrechtsorganisation PETA gegen ihn mobil macht, fiel er aus allen Wolken. In einer Aussendung wird er als rücksichtsloser Tierquäler dargestellt, im Dezember zeigte ihn PETA an. Grund: Er soll in einem YouTube-Video einen lebenden Fisch als Köder verwendet haben – laut Tierschutzgesetz streng verboten.

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"Das ist absoluter Blödsinn. Der Fisch, um den es geht, war tot", so H. "Heute" zeigte dem Landesfischereiverband NÖ das Video, die Stellungnahme: "Der Einsatz von Lebendködern wird von uns keinesfalls geduldet und zur Anzeige gebracht. Aber dieser Fisch zeigt absolut keine Reaktion. Alles was man im Video sieht, deutet darauf hin, dass er tot ist."

Nie Kontakt gehabt

Wie PETA darauf kam, ihn anzuzeigen, ist für H. ein Rätsel. Kontakt mit den Tierrechtlern gab es nie. Auch von der Anzeige wusste er noch nichts. "Meine Kontaktdaten sind ganz leicht auf meiner Homepage zu finden. Solche haltlosen Unterstellungen öffentlich zu machen und zur Anzeige zu bringen, ohne auch nur ein Wort mit mir geredet zu haben, ist Rufmord."

Besonders ärgerlich: Der 21-Jährige setzt sich eigentlich stark für nachhaltiges Fischen ein. "Ich gehe mit den Fischen behutsam und respektvoll um, sodass sie im Falle des Freilassens keinerlei Schäden davontragen", so H. Seine Videos auf YouTube wurden schon knapp eine Million Mal geklickt. Damit ist er der erfolgreichste Angel-YouTuber in Österreich. Dass PETA sich trotzdem gerade auf ihn eingeschossen hat, wurmt ihn sehr.

Denn die Tierrechtler bleiben stur. Man sei durch einen Hinweis auf das Video aufmerksam geworden und habe in der Analyse einen Herzschlag erkannt. Der Fischereiverband sei voreingenommen, könne das nicht beurteilen – so die Stellungnahme gegenüber "Heute". Nur: "Wer mit Fischen vertraut ist, weiß, dass man deren Puls weder sehen noch fühlen kann", wähnt sich H. im falschen Film.


Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hausverstand am 11.01.2018 19:47 Report Diesen Beitrag melden

    Verleumdung

    Das sind sicher Tierschützer, die einen lebenden Fisch noch nie in Händen hatten und keine Ahnung von Tieren haben. Die gehöhren auf Rufschädigung verklagt.

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  • helmar am 11.01.2018 19:42 Report Diesen Beitrag melden

    Na da werden die Grünen

    Sich auch gleich wieder groß auf plustern. Wie immer eigentlich. Schächten aus genommen.

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  • Peter am 11.01.2018 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Der Köderfisch ist absolut tot! Da sieht man keinerlei Reaktion beim anködern!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Harald Moster am 15.01.2018 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Herzschlag bei Fischen- pumpen tut's

    Als Angler muss ich mich aber auch wundern.. natürlich erkennt man den Herzschlag eines Fischlis, hab scho unzählige Fischherzen schlagen sehen...zwischen den Kiemen pumpt's- was erzählt denn da der Angelverein?

  • Statistiker am 12.01.2018 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Schächtungen?

    Und wo sind genau diese "Tierschützer", wenn es um die illegalen muslimischen Schächtungen geht?

    • Kritischer Geist am 12.01.2018 11:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Statistiker

      Sie behaupten, dass sei "Folklore" und bekommen glänzende Augen dabei. Genau so wie bei den Ehrenmorden oder der Beschneidung von Frauen.

    • Rorschach am 12.01.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

      Auf der Peta-Webseite

      gibts Artikel wie "Der Islam und die Tiere" oder "Illegales Schächten: Schlachthofbetreiber nach Strafanzeige durch PETA zu Geldstrafe verurteilt".

    • Tina Schuster am 13.01.2018 07:34 Report Diesen Beitrag melden

      Schächtungen

      ja und wo sind die Menschen, wenn Kinder misshandelt werden? Und wo...... So was blödes kommt immer nur von Ihnen! Tierschützer sind auch gegen Schächtungen, aber das Thema jetzt waren Fische! Statistisch gesehen, sind Sie soetwas von überflüssig!

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  • szusi am 12.01.2018 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    widerhaken erlaubt?

    fisch tot oder nicht; mit freiem auge f mich nicht sichtbar. interessanter wäre, ob es sich beim haken um einen widerhaken handelt. damit fischen ämlich mehr als genug!

  • Gerald Groiss am 12.01.2018 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    HR.

    Habe noch nie einen Herzschlag fühlen bzw. sehen können bei einem gefangenen Fisch das müssen Spezialisten sein.

    • Manfred Müller am 12.01.2018 14:57 Report Diesen Beitrag melden

      Spendensammler

      Die haben zwar keine Ahnung, sind aber alles Experten, Fachleute und "Fachreferenten. Ich würde sagen das sie berufliche Spendensammler sind

    • Tina Schuster am 13.01.2018 07:43 Report Diesen Beitrag melden

      @Hr

      sagt schon der gesunde Menschenverstand, dass man das nicht tut. Nur verrohten Menschen wie Ihnen gefällt es, wenn Tiere gequält werden. Und Sie entschuldigt man mit "der Arme leidet an psychischen Problemen". Für mich sind Sie einfach krank im Kopf und gehören von uns Menschen abgesondert.

    • Tina Schuster am 13.01.2018 08:05 Report Diesen Beitrag melden

      Hr

      Das Herz der Fische ist das am einfachsten gebaute unter den Wirbeltieren, denn es besteht nur aus einem dünnwandigem Vorhof und einer dickwandigen, muskulösen Kammer. Zwischen den beiden befindet sich eine einzelne Klappe, die einen Rückstrom des Blutes verhindert. Ebenso wie das Herz ist auch der Blutkreislauf selbst relativ einfach strukturiert. Das venöse Blut wird aus dem Herzen in die Kiemen gepumpt (Kiemenkreislauf), in denen es mit Sauerstoff aus dem Wasser angereichert wird. Anschließend wird das sauerstoffreiche Blut in den Körperkreislauf weitertransportiert. Sie sind dumm!

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  • myopinion am 12.01.2018 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    PETA

    Ich würde PETA klagen. Das die nicht Mal mit ihm geredet haben ist eine Frechheit.

    • Tina Schuster am 13.01.2018 07:45 Report Diesen Beitrag melden

      PETA

      Mit Tierquälern kann man nicht reden. Die erkennen ihr Fehlverhalten nicht.

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