Niederösterreich

25. Juni 2019 12:00; Akt: 25.06.2019 13:03 Print

Traiskirchen ruft als erste Stadt Klimanotstand aus

SP-Bürgermeister Andreas Babler brachte eine Resolution zum "Climate Emergency" in den Gemeinderat ein. Sie wurde einstimmig angenommen. In Traiskirchen herrscht nun offiziell "Klimanotstand".

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Als erste Stadt Österreichs ruft Traiskirchen mit seinen knapp 19.000 Einwohnern den Klimanotstand aus. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag brachte SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler eine Resolution zur Ausrufung des "Climate Emergency" ein, die im Anschluss einstimmig beschlossen wurde.

"Die Stadt anerkennt die Dringlichkeit der Lage und setzt notwendige Signale und konkrete Schritte für die notwendige Kehrtwende in der Klimapolitik", erklärt Babler in einer Aussendung der Stadt. Er fordert weitere Städte und Gemeinden auf, es ihm gleich zu tun. Mit der Resolution erkennt die Stadt die "Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität an".

Klare Maßnahmen erforderlich

Erst vor wenigen Tagen hatte man in der steirischen Kleingemeinde Michaelerberg-Pruggern als symbolisches Zeichen den Klimanotstand ausgerufen.

Laut Babler müssten nun klare Maßnahmen getroffen werden, die bisherigen seien – so steht es auch in der Resolution – nicht ausreichend, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anja am 25.06.2019 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wann wird der Islamismus-Notstand ausger

    Diese Gefahr ist viel aktueller und realer und tatsächlich änderbar ... aber da traut sich niemand

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  • Kritischer Geist am 25.06.2019 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    früher war ...

    Früher war uns bei 35 °C einfach nur heiß, heute wird ein "Klimanotstand" ausgerufen. Der Sensationsjournalismus treibt wirklich wilde Blüten. Wann wird darauf hingewiesen, dass Warmperioden in der gesamten Menschheitsgeschichte für den Menschen eher günstig, Kaltperioden hingegen eher ungünstig waren? Aber solche Meldungen würden natürlich nicht so viele Klicks bringen, deshalb bleibt's bei der Klima-Hysterie. Die bringt den Medien, den Politikern und den schulschänzenden Pubertierenden gleichermaßen Vorteile. Nur der Steuerzahler, der für CO2-Abgaben & Co. blechen muss, wird es anders sehen.

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  • Karwal am 25.06.2019 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    Notstand jetzt!

    Bitte nicht bei Worthülsen bleiben Herr Babler. Wenn es in Traiskirchen wirklich so arg ist setzt sie bitte Sofortmaßnahmen. Verbot von Autos, Internet und Smartphones, Strassenbeleuchtung einstellen. Sperrstunde ab 21.00h ( wegen Stromverbrauch). Verbot von Klimaanlagen. Im Winter Heizverbot mit Gas und Öl. Wasserrationierung etc. Das wär Notstand. Alles Andere ist BlaBla um in die Zeitungen zu kommen. Sie sind ein Populist Hr. Babler

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • argusat am 26.06.2019 10:50 Report Diesen Beitrag melden

    klimanotstand

    Sind jetzt alle Öffis in Traiskirchen gratis??? Wäre doch ein Ansatz.

  • Martha am 26.06.2019 00:18 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur erschreckend,

    was im Kommentarbereich an Schwachsinn gepostet wird. Die Klimakrise ist real. Wir haben im Schnitt 1,1°C Erwärmung weltweit; im Binnenland Österreich sind es sogar schon 2,3°C. Was das heißt, erleben wir gerade. Hitzewellen, bei denen alle Rekorde purzeln. 2018 eine Borkenkäferplage, die das bisher schlimmste Jahr 2017 in den Schatten gestellt hat und aller Voraussicht nach von 2019 noch weit übertroffen werden wird. Diese Schadinsekten vermehren sich gerade wegen der Hitze so stark, dazu kommt, dass die Bäume letztes Jahr durch die Trockenheit stark geschwächt waren. Silence = Violence

    • Penelope am 26.06.2019 15:15 Report Diesen Beitrag melden

      @Martha

      Tja vielleicht ist es doch nicht so Schlau die Gelder der Entwicklungshilfe zu missbrauchen um Waldrodungen für Palmölplantagen zu finanzieren (wie in der ARTE-Doku "Konzerne als Retter?" dargestellt)... denn im Gegensatz zu Bäumen verarbeiten und speichern Palmen kaum Co2 ;)

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  • Metatron am 25.06.2019 15:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    # Kritischer Geist

    Es ist schon ein Unterschied ob ich in Nairobi krank das Wetter seit Geburt gewöhnt bin oder mit COPD 4 in Österreich überrascht werde !

    • Kritischer Geist am 25.06.2019 16:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Metatron

      Leider wieder falsch! Bei der COPD ist kaltes und feuchtes Wetter besonders problematisch. Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen: Im Durchschnitt STEIGT die Lebenserwartung der Menschen, wenn die Temperaturen steigen - auch zwar (bzw. vor allem) die von Herz- und Lungenkranken. Das mag Ihnen persönlich unangenehm sein, aber Ihre persönlichen Wahrnehmungen widerlegen keine wissenschaftlichen Ergebnisse.

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  • Schiele am 25.06.2019 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Klimanotstand?

    Eher ein Notstand in diversen Oberstübchen. ;-)

  • Maxx Heat am 25.06.2019 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    EIn viel besserer Vorschlag

    Wenn alle Politiker auf der Welt gleichzeitig aufhören, ihre warme Luft abzusondern, dann wird das Klima (im großen Kontext zu den anderen vier Erderwärmungen der letzten 420.000 Jahre, einfach wieder normal.