25. März 2020 21:30; Akt: 30.03.2020 07:14 Print

Traiskirchen zu: Leoben bekommt 150 Flüchtlinge

Aufregung bei Teilen der obersteirischen Bevölkerung: Leoben soll 150 Flüchtlinge aufnehmen, auch in ein Hotel am Semmering sollen wieder Asylwerber einziehen.

Traiskirchen nimmt bis mindestens Mitte April keine Asylwerber auf - also kommen die Flüchtlinge in die Steiermark. (Bild: picturedesk.com)

Traiskirchen nimmt bis mindestens Mitte April keine Asylwerber auf - also kommen die Flüchtlinge in die Steiermark. (Bild: picturedesk.com)

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Das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen (Baden) kann derzeit wegen positiver Coronafälle keine Flüchtlinge aufnehmen ("Heute" berichtete). Daher sollen in den nächsten Tagen rund 150 Flüchtlinge in die ehemalige Baumarkt-Halle in Leoben (Stmk.) kommen. Der Leobener Bürgermeister setzte heute seine Bevölkerung darüber in Kenntnis, innerhalb kürzester Zeit gingen beim Stadtchef zahlreiche Anrufe ein. Auch eine Anti-Flüchtlings-Facebook-Gruppe wurde prompt initiiert.

Der Leobener Stadtchef Kurt Wallner (SP) zeigte sich besorgt um seine Bürger, denn das Oberhaupt der Montanstadt kann selbst keine Ausgangssperre veranlassen. Daher fordert der Stadtchef die Behörden auf, Maßnahmen zu setzen, damit sich die Flüchtling nur am zugewiesenen Areal aufhalten. Weiters meinte der Bürgermeister indes, dass die Flüchtlinge ein furchtbares Schicksal hinter sich hätten und jetzt noch dazu in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden - so wie alle Österreicher auch.

Auch das ehemalige Hotel in Steinhaus am Semmering, wie Leoben ein Bundesquartier, soll Anfang April wieder aktiviert und mit Flüchtlingen belegt werden. Vor allem in Steinhaus hatte es 2015 wegen der Flüchtling bereits Proteste gegeben.

Die FP Steiermark sieht in der Causa einen Megaskandal: "Es ist unfassbar, dass die Bundesregierung während der Coronakrise Hunderte Flüchtlinge verteilt", so Leobner FPÖ-Bezirksparteiobmann Marco Triller.

VP beruhigt

Nach Rücksprache des VP-Stadtrates Reinhard Lerchbammer mit dem Innenministerium stellt sich die Situation anders dar: Es ginge im Zuge der Corona-Krise um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es kämen auf keinen Fall in den nächsten Tagen Flüchtlinge.

Andererseits: Seit Mitte März wird von ORS Service bereits Personal für die Flüchtlingsbetreuung gesucht. Anforderungen: Fachkraft für Flüchtlingsbetreuung, Pensum: 38 Wochenstunden. Standort: Leoben!

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • soundmaster1957 am 26.03.2020 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    unfassbar unsere Regierung. . was hat Kurz noch vor kurzem gesagt?

  • Fritz am 26.03.2020 11:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lachhaft

    kurz sagte das Gegenteil ein verlorener mensch.habe nur verachtung.

    einklappen einklappen
  • Antonio am 26.03.2020 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lachhaft

    haben wir zu wenige tote das man die flüchtlinge hin und her schiebt. und noch mehr hereinkommen. da ist die Regierung schuld an der Krankheit.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • susi am 26.03.2020 16:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ein Schwarzer eben 

    Reden schwingen aber nichts dahinter!

  • soundmaster1957 am 26.03.2020 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    unfassbar unsere Regierung. . was hat Kurz noch vor kurzem gesagt?

  • Fritz am 26.03.2020 11:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lachhaft

    kurz sagte das Gegenteil ein verlorener mensch.habe nur verachtung.

    • Atari am 28.03.2020 12:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fritz

      euch kann man auch alles sagen oder ? und eine Esel als Pferd verkaufen .

    einklappen einklappen
  • Antonio am 26.03.2020 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lachhaft

    haben wir zu wenige tote das man die flüchtlinge hin und her schiebt. und noch mehr hereinkommen. da ist die Regierung schuld an der Krankheit.