Aslan-Studie in Graz

11. Januar 2018 14:01; Akt: 11.01.2018 16:40 Print

Flüchtlinge befragt: Für 51,6 % ist Islam überlegen

"Der typische muslimische Flüchtling ist jung, männlich und sehr wertkonservativ", so das zentrale Ergebnis einer neuen Islam-Studie aus Graz.

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Neben Heinz Streib von der Uni Bielefeld ist Co-Autor der neuen Untersuchung, die von der Stadt Graz und Integrationsreferent Kurt Hohensinner (ÖVP) in Auftrag gegeben wurde, Ednan Aslan, der schon in Wien mit der "Islam-Kindergartenstudie" für ordentlich Gesprächsstoff sorgte.

Umfrage
Großquartiere für Asylwerber - eine gute Idee?
76 %
21 %
3 %
Insgesamt 1951 Teilnehmer

Die Studie soll Aufschluss über in Graz lebende muslimische Flüchtlinge geben. "Wie leben sie? Welche Einstellung haben sie? Wie religiös sind sie und wie stehen sie zu Demokratie?" sind einige der zentralen Fragen, die 2.880 befragte Personen aus elf Flüchtlingsunterkunften beantworten sollten.

Das Ergebnis zusammengefasst: Der typische muslimische Flüchtling aus Graz ist männlich, jung und sehr wertkonservativ. Eines der Ergebnisse: 51,6 Prozent der Befragten halten den Islam für eine überlegene Religion.

>>> Klicken Sie sich durch die zentralen Aussagen der Befragung in der Diashow oben <<<

Konsequenzen daraus ziehen

Stadtrat Kurt Hohensinner will auf Basis der Ergebnisse nun konkrete politische Maßnahmen erarbeiten. Drei Punkte stehen dabei im Mittelpunkt. Erstens, dass die Mehrheit der Flüchtlinge in Graz eine Erwerbstätigkeit oder Ausbildung anstrebt. Der Wille müsse gefordert werden. Zweitens müsse das Selbstbewusstsein muslimischer Frauen gestärkt und drittens der Umgang mit anderen Religionen überdacht werden. "Wir wollen, dass auch in Graz Islampädagogen ausgebildet werden. Derzeit kommen 70 Prozent von ihnen aus dem Ausland", zitiert die "Kleine Zeitung" Hohensinner.

Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik an der Uni Wien, erklärt zur Studie, dass es besonders bedenklich sei, dass in Graz vor allem Flüchtlinge aus dem schiitischen Islam leben, während allgemein der sunnitische Islam dominiert.

>>> Lesen Sie hier: Islam-Kindergärten: So ist die Situation wirklich

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bärli am 11.01.2018 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wen wundert es?

    Genau daher kommen die Probleme. Aber wer das vor 3 Jahren gesagt hat, war gleich rechtsextrem.

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  • entschleiert am 11.01.2018 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Genau das ist die Wurzel

    Darum hat man solche Probleme und will diese Menschen nicht. Sie passen nicht zu uns, werden es auch nie! Es ist der WERTEKATALOG des Islams und die schockierende Zustimmung dieser Menschen zu diesem Wertekatalog. Sollen sie ruhig glauben was sie wollen - aber bitte nicht bei uns - es ist dabei alles zu zerstören.

  • JunkMail am 11.01.2018 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann es nicht mehr hören und sehen.

    Warum muss man ständig über Muslime Studien erstellen, warum sie was wie wo sehen. Tatsache ist, wenn ein Einheimischer die Ansichten nicht teilt, wird er als rechtslastig beschimpft. Es wäre gut, sich mehr mit den Belangen der Hiesigen zu befassen und nicht ständig Leute im In- und Ausland für Studien zu bezahlen, die ohnehin obsolet sind. Was ist der Zweck dahinter? Dass ich das ENDLICH auch gut finde und meinem bisherigen Lebensanschauungen abschwöre? Niemals!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kritischer Geist am 12.01.2018 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Widerspruch

    Irgendwie ein Widerspruch: Einerseits flieht man vor islamischen Religionskriegen, andererseits hält man den Islam für überlegen gegenüber der westlich aufgeklärten Welt, die diesen Migranten das bietet, was islamische Länder niemals bieten können. Aber was erwarten wir, wenn wir Integrationskurse von Kopftuchträgerinnen abhalten lassen? Dass diese Migranten begreifen, warum es uns besser geht als in ihren Ländern?

  • Pipa am 12.01.2018 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Bildung vs. Glaube

    Das sagt auch viel über das Bildungsniveau der Flüchtlinge aus. In früheren Zeiten war die vorherrschende Meinung von uns Christen, dass das Christentum den anderen Religionen überlegen sei. Mit wachsender Bildung verschwand dieses Klischee.

  • Hans am 12.01.2018 06:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ab ins gemachte Nest der Christen

    Komisch, wenn sie uns so überlegen sind, warum funktioniert es denn im eigenen Land nicht? Warum müssen alle unbedingt zu den Ungläubigen?

  • Angel66 am 12.01.2018 00:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wickie Slime und Piper...seufzz

    Ich finde, jede Religion ist wie eine Sekte aufgebaut...daher gehöre ich keiner mehr an. Ich bin trotzdem Gottgläubig und ein hilfsbereiter liebevoller Mensch...ich habe eine private Leitung zu ihm...die Märchen/Legenden in den Religionen sind aber gut erzählt..lach...als Kind glaubt man ja viel davon..ein Spruch gefällt mir besonders von Gott: Du sollst mir keinen Namen geben und dir kein Bild von mir machen...!" Er steckt glaube ich in jedem von uns, daher sieht er auch aus wie wir...ich glaube an positive Energie.(Engel)..die meisten Moslems hier strahlen sie aber nicht aus..

  • G.H. am 11.01.2018 23:00 Report Diesen Beitrag melden

    Amasil

    Wenn man Menschen fragt, die hauptsächlich Moslems sind, was soll da schon für ein Ergebnis sein.. Wie sieht es aus wenn man umgekehrt fragt: Für wie viele Christen ist das Christentum überlegen? Bitte einmal genau nachdenken...

    • Max Mustermann am 12.01.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

      @G.H.

      So ist es. Dieses Ergebnis hätte ich auch ohne Studie - aus von Ihnen erwähntem Grund - voraussagen können.

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