Mehr als erwartet

13. Januar 2018 19:43; Akt: 14.01.2018 08:51 Print

20.000 Menschen bei Demo gegen Türkis-Blau

Knapp 20.000 Demonstranten haben am Samstag in Wien an der Kundgebung gegen die türkis-blaue Regierung teilgenommen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

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Tausende Menschen versammelten sich am Wiener Heldenplatz Laut einem Sprecher der Kundgebung haben etwa 60.000 Menschen an der Demonstration teilgenommen Demonstranten vor dem Heldenplatz Die Demonstration vor dem Heldenplatz Neben der Mariahilfer Straße wurden auch Rauchfackeln am Heldenplatz gezündet Die Demonstranten sind am Heldenplatz angekommen Der Heldenplatz füllt sich immer mehr mit Demonstranten Die Kundgebung am Heldenplatz Der Demozug marschiert in Richtung Heldenplatz Die Polizei hat das Ende der Mariahilfer Straße bereits für den Verkehr abgesperrt Der Demozug auf der Mariahilfer Straße Knapp 10.000 Teilnehmer werden bei der Demonstration erwartet Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch zahlreiche Journalisten haben sich auf der Mahü versammelt Andreas Schieder, geschäftsführender SPÖ-Klubchef im Parlament, nimmt ebenfalls an der Demo teil Es wird voll am Christian-Broda-Platz Transparente mit "Nein zu schwarz-blau" sind zu lesen. Kur vor 14 Uhr waren noch nicht viele Teilnehmer zu sehen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Großdemo gegen Schwarz-Blau in Wien Hier startet der Protestzug. Bis ca. 19 Uhr dauert der Protestmarsch. Bis ca. 19 Uhr dauert der Protestmarsch. Die Polizei rechnete im Vorfeld mit rund 10.000 Teilnehmern. Das Wetter spielt nicht unbedingt mit. Es ist nass und kalt. Zur Demo aufgerufen haben zahlreiche linke Organisationen. Am Ballhausplatz wird die Abschlusskundgebung stattfinden. Noch hält sich der Andrang in Grenzen. Die Protestmarsch-Route führt vom Christian-Broda-Platz am Westbahnhof über die Mariahilfer Straße und den Burgring zum Ballhausplatz. Die ersten Demonstranten sind vor Ort.

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Es war die erste große Demonstration gegen die Koalitionsregierung von ÖVP und FPÖ, die am Samstag in Wien über die Bühne ging.

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Bereits im Vorfeld kündigten die Veranstalter mehr als 10.000 Menschen an, die an der Kundgebung gegen Türkis-Blau teilnehmen werden. Auch die Wiener Polizei rechnete mit ungefähr dieser Zahl. Doch bereits kurz nach dem offiziellen Beginn der Demonstration musste die Zahl der Teilnehmer ordentlich nach oben korrigiert werden.

Tausende Demonstranten auf MaHü

Denn bereits kurz nach 14.00 Uhr hatten sich bereits weit mehr als 10.000 Demonstranten beim Treffpunkt auf der Mariahilfer Straße gesammelt. Die beliebte Einkaufsstraße in Wien war nach kurzer Zeit schon so voll, dass die Menschen beinahe schon in den Geschäften standen.

Zwar zeigte sich der Wettergott nicht unbedingt von seiner sonnigen Seiten, doch die Demonstranten ließen sich von Regen noch von der Kälte davon abhalten, ihren Unmut über die Regierung freien Lauf zu lassen.

So versammelten sich laut Polizei am Ende etwa 20.000 Menschen auf der Mariahilfer Straße und protestierten gemeinsam gegen "Sozialabbau, 12-Stunden-Tag, Drohungen gegen Arbeitslose, angekündigte Studiengebühren, die Kürzung der Familienbeihilfe und weitere Verschärfungen im Asylwesen zeigen bereits jetzt den Charakter der schwarz-blauen Regierung".

Friedlicher Ablauf der Kundgebung

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und sorgte nicht nur für die nötigen Sperren im Straßenverkehr, sondern auch für einen friedlichen Ablauf der Kundgebung.

Kurz vor 15.00 Uhr setzte sich der Demozug dann am Christian-Broda-Platz am Westbahnhof in Bewegung. Von dort marschierten die Demonstranten über die Mariahilfer Straße und den Burgring zum Heldenplatz bzw. dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Der Kundgebungs-Zug war dabei so lange, dass die komplette Einkaufstraße mit Demonstranten befüllt war. Als die Demospitze bereits auf den Ring eingebogen war, standen einige Menschen noch immer am Westbahnhof und warteten, bis sie losmarschieren konnten. Die Teilnahme an dem Massenprotest war gewaltig.

Lichtermeer am Heldenplatz

Neben zahlreichen Schildern, Transparenten und Plakaten mit Aufschriften wie "Lasst Nazis nicht regieren" wurden auch Böller und Rauchbomben gezündet. Doch wie die Polizei noch am Samstag mitteilte, verhielten sich die Demonstranten großteils friedlich und es kam zu keinen (relevanten) Vorfällen.

Gegen 17.20 Uhr traf der Demozug schließlich am Heldenplatz ein und die Veranstalter begannen mit der Abschlusskundgebung. Beendet wurde die Kundgebung mit einem riesigen Lichtermeer, das den ganzen Platz zum Leuchten brachte.

"Wir sind laut, wir sind stark, wir sind viele. Und wir werden nicht kampflos gehen", schrieb eine Userin auf Twitter zu dem Lichtermeer am Heldenplatz. Nach dem Lichtermeer löste sich die Demonstration langsam auf und die Sperre der Ringstraße wurde wieder aufgehoben.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • maxek am 13.01.2018 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    .....:

    20.000 die nicht wissen was Demokratie bedeutet.

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  • SuomiItävallassa am 13.01.2018 20:44 Report Diesen Beitrag melden

    Beruhigen wir uns wieder

    Lasst erst mal die Regierung arbeiten. Wenn Sie nix zammbringen werden sie bei der nächsten Wahl halt wieder abgewählt.

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  • Einer, der weiß was Demokratie ist. am 13.01.2018 20:48 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie

    Wer braucht schon Demokratie, los gehen wir in die Diktatur, SPÖ hat dann die Macht... Meine güte, erst überall meckern, dass man Demokratisch sein soll, aber sobald es einmal nicht passt, gibt es nur Demos...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Konrad W. am 16.01.2018 02:30 Report Diesen Beitrag melden

    Konrad W .

    Hab noch paar Jahre dann bin ich in pension habe meher geleistet wie alle politiker die in Anzug herum stehen vielecht lebe ich noch 40 Jahre dann komme ich ins Plus nur was passiert mit meine Enkelkinder raus aus EU dauert nicht meher lange und es wird wie im Dritten Welt bei uns sein

  • Spartakus am 14.01.2018 20:51 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie

    Rund 70 000 Menschen haben in Wien gegen die unsoziale Regierung demonstriert. . Wenn man gegen eine Regierung nicht demonstrieren darf weil sie demokratisch legitimiert ist, ist dass das Ende der Demokratie. Im Übrigen wird in Österreich eine Regierung nicht direkt vom Volk gewählt, bei Nationalratswahlen wählt man nicht die Regierung sondern die Zusammensetzung des Nationalrates, aus dessen Zusammensetzung hätte auch eine Regierung ohne ÖVP oder ohne FPÖ eine Mehrheit an gewählten Abgeordneten.

  • Gesetzt gebrochen am 14.01.2018 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Alle vermumten auf dem Bild sollten gestraft werden. Da es verboten ist sich zu vermummen!

  • Hier spricht der Chef... am 14.01.2018 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich nun euer Chef sein würde...

    Dann hättet ihr nun eine 60h/Woche, wem's nicht passt, der sollte sich Schleichn, und ZA gibts im November, da ist ja eh Krankenstandszeit. Wer sonst so Krank ist, dem kündige ich, ist mir doch Wurscht, wenn ihr keine Arbeit mehr bekommt, und wenn euch das letzte Leiberl ausgezogen wird! Ach ja, Im Winter habt ihr nach Tirol zu ziehen, im Sommer nach Wien oder Kärnten. Wer nicht Spurt, sol sich Schleich'n. Tja dass ist nur ein teil der "tollen, neuen Zukunft" die wir unter Türkis-Blau bekommen, daher sind die Demos schon Richtig und Wichtig!

  • teer und federn am 14.01.2018 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    halluzinogene im burschenbier?

    rechtsextremisten die behaupten "soros" bezahlt 60000 demonstranten mit je hundert euro, die sollten sich eine auszeit von den rechtsextremen fake-news gönnen um in die öde realität der wirlichin wirklichkeit zurückzukommen, die ist zwar fad, aber wirklich. ich weiß ja nicht was in den prolodrinks so drinnen ist außer ein hugo, aber es geht offensichtlich schwer auf die birne.

    • Hugo am 14.01.2018 17:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @teer und federn

      Auch Ihre Birne ist sehr ,sehr angeschlagen,greifen sie Mal rauf,ob Sie noch was spüren??Mit Ihren Herzattacken,wer's kein Wunder

    • teer und federn am 15.01.2018 00:55 Report Diesen Beitrag melden

      @hugo

      wie wärs mit einem argument? ist es in diesem universum möglich von einem rechten ein argument zu bekommen anstatt derbste beschimpfung?

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