Umzug nächste Woche

16. Mai 2018 14:46; Akt: 16.05.2018 17:35 Print

Familie von Hadishat († 7) hat bereits neue Wohnung

Während Killer Robert K. bereits in ein Gefängnis überstellt wurde, hat die Familie der ermordeten Hadishat mittlerweile ein neues zu Hause gefunden.

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Robert K. soll das Mädchen in der elterlichen Wohnung ermordet haben. Er will am Freitag eine "allgemeine Wut" verspürt haben: Hadishat war nach seinen Angaben einfach Ihr Tod schockte ganz Wien: Die erst sieben Jahre alte Hadishat wurde am Samstag (12. Mai) Ihre Leiche wurde am Samstag (12. Mai) in einer Wohnhausanlage in der Heiligenstädter Straße in einem Mistkübel entdeckt. Das Mädchen wurde Freitagabend als vermisst gemeldet, nachdem es beim Spielen am Nachmittag plötzlich verschwunden war. Fieberhaft suchten auch Freunde und Verwandte nach dem Kind: Auch auf Facebook wurde ein Suchaufruf gestartet. Wie die Polizei mitteilte, wurde daraufhin von der Polizei im Bereich der Wohnhausanlage und Umgebung eine Suchaktion gestartet. Im Zuge dieser Suchaktion machten Polizisten am Samstagmorgen schließlich die schreckliche Entdeckung. Gegen 8.30 Uhr fanden die Beamten den Leichnam des vermissten Mädchens. Die kleine Hadishat mit tschetschenischen Wurzeln wurde in Plastik gewickelt und ihre Leiche im Restmüll entsorgt. Laut Obduktion wurde das Mädchen durch einen Messerstich getötet. Noch am Samstag musste die Mutter ihre Siebenjährige identifizieren. Bei der Obduktion wurden keine Anzeichen auf ein Sexualdelikt festgestellt, so Polizeisprecherin Irina Steirer. "Ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll", klagte die verzweifelte Mutter, Zarema G., "Welche Bestie hat mir das angetan? Denn ein Mensch, der nur etwas Herz hat, kann so etwas nicht machen. Sie war so ein liebes Mädchen - unser Sonnenschein." "Ich kann einfach nicht fassen, was passiert ist. Ich will nicht glauben, dass meine süße Hadishat nicht mehr bei der Tür hereinkommen wird." "Hadish hat niemandem etwas getan. Warum bringt jemand ein unschuldiges Kind um und entsorgt es wie ein Stück Abfall?", so Mama Zarema und äußert einen schrecklichen Verdacht. "Es war bestimmt jemand aus diesem Hof - das spüre ich", hatte sie vermutet und sollte offenbar recht behalten ... In der Nacht auf Dienstag wurde ein Nachbar wegen dringenden Tatverdachts verhaftet. Im Bild: Die versiegelte Wohnungstür des Tatverdächtigen. Der Nachbar soll in einer ersten Einvernahme die Tat ohne jegliche Emotionen gestanden haben.

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Noch am Tag der Festnahme von Robert K., dem mutmaßlichen Mörder der kleinen Hadishat, hatte die Familie des Opfers erklärt, dass sie vom Tatort wegziehen möchte.

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Besonders Mutter Zarema könne und wolle nicht mehr länger im Gemeindebau in Döbling wohnen. Deshalb erhoffte sich die Familie von der Stadt Wien schnell eine neue Unterkunft, um die Wohnung nicht mehr sehen zu müssen - "heute.at" berichtete.

Und laut "Heute"-Information hat die Familie aus Tschetschenien bereits ein neues zu Hause gefunden. Mutter Zarema und ihre Kindern haben am Mittwoch die Schlüssel für ihre neue Gemeindewohnung bekommen.

"Verschiedene Wohnungsangebote"

Sie wohnen allerdings jetzt nicht mehr in Döbling, sondern in einem anderen Bezirk. "Wir haben der Familie verschiedene Wohnungsangebote vorgelegt und sie haben sich für eine Wohnung entschieden", erklärt Markus Leitgeb, Sprecher von Wiener Wohnen.

Mordfall Hadishat: Mädchenleiche in Döbling gefunden

Auch der Mietvertrag soll schon unterschrieben worden sein. Die Wohnung sei bezugsfertig und die Familie könne jederzeit einziehen, so Leitgeb. Und lange wird dieser wohl nicht mehr dauern. Bereits nächste Woche wird der Umzug stattfinden.

In welchen Bezirk genau die Mutter mit ihren Kindern ziehen wird, darüber gibt es keine Auskunft. Laut Leitgeb habe sich die Familie der toten Hadishat aber bewusst für diesen Bezirk und Gegend entschieden.

Täter-Familie sucht Wohnung

Die Familie von Robert K. wohnt auch nicht mehr im "Ditteshof" in Döbling. Nach der Festnahme des 16-Jährigen wurden seine Eltern und der jüngere Bruder von Bekannten abgeholt und bei ihnen untergebracht. Sie suchen ebenfalls nach einer neuen Wohnung.


Als ihr Sohn vor ihren Augen abgeführt wurde, brach die Mutter zusammen. Die Rettung rückte aus und betreute die Frau. Auch sie soll nicht mehr in die alte Wohnung zurück wollen.

Anwalt Rast im Video: So geht es jetzt der Familie

Das "Heute"-Interview mit der Mutter, die Fotos:
Mordfall Hadishat: Jetzt spricht die Mutter

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    (wil)

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • Dr. Mabuse am 15.05.2018 11:37 Report Diesen Beitrag melden

      NIE WIEDER FREI

      Das einzige, was ich mir wünsche ist, dass er NIE wieder freikommt. Was ich mir sonst für Bestrafung für ihn wünsche, darf hier leider nicht abgedruckt werden.

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    • SockenRambo am 16.05.2018 20:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Gleichbehandlung

      Als ein Bekannter, dessen Frau gehbehindert ist, bei einem Autounfall von einem Betrunkenen quasi ermordet wurde, bekam seine Witwe KEINE neue behindertengerechte Wohnung. Sie musste unter Hilfe von Verwandten und Bekannten 11 Monate darum kämpfen und sicher 25x zu WW!! Ich sage nicht dass die hier jetzt keine Wohnung bekommen sollen, aber ich verlange das ALLE gleich behandelt werden und nicht nur dann wenn es sich medienwirksam um Migranten handelt!!!

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    • zimbo am 15.05.2018 11:26 Report Diesen Beitrag melden

      War ers wirklich ?

      Als 16jähriger hat er geringere Strafe.EWv. hilft er jemand unterzutauchen und widerruft sein Geständnis später.

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    Die neusten Leser-Kommentare

    • Sarah K. am 19.05.2018 23:32 Report Diesen Beitrag melden

      Woher kommt Ihre Frustration?

      Zum Großteil hasserfüllte Kommentare von frustrierten, empathielosen Menschen hier. Da wird sogar der Familie des Opfers die neue Wohnung geneidet, unglaublich. Wirklich völlig unverständlich, dass man als Angehörige vom Ort des Verbrechens und Auffindeort der Leiche weg möchte, nicht war?

    • Petra fits am 19.05.2018 05:25 Report Diesen Beitrag melden

      Mag

      In welcher Stadt würden sich denn alle die sich so unsicher fühlen sicher fühlen?

    • nelly nacht am 18.05.2018 21:18 Report Diesen Beitrag melden

      Um der Wahrheit die Ehre zu geben ...

      Bei aller Antipathie für Wiewo ... und bei aller Missbilligung der Politiker, die es zulassen und fördern, dass die Parallelgesellschaft immer zahlreicher wird ... aber es ist halt so, dass diese problematische Familie keine ZUSÄTZLICHE Wohnung in Anspruch nehmen wird, sondern die Döblinger Wohnung Zaremas frei wird. Daher ist der Vergleich mit Personen, die ab ovo eine Gemeindewohnung anstreben, unzulässig.

    • k.k. am 18.05.2018 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      traurig aber wahr

      Wenn das jetzt so weiter geht mit der Medienpräsenz der beiden Familien haben sie in Zukunft keine Geldsorgen mehr! Ob sie dann in Frieden leben werden?

    • Simon am 17.05.2018 20:03 Report Diesen Beitrag melden

      Fragwürdiges Verhalten

      Aus dem Tod des eigenen Kindes Kapital schlagen wollen? Gleich mal a neue Wohnung die eh der Steuerzahler blecht und dann noch tägliche Interviews. Ich führe lieber nicht weiter aus was ich mir dazu denke...