Morddrohungen

11. Juli 2019 17:47; Akt: 11.07.2019 17:49 Print

Schreie in Wien-Favoriten, Messermann jagt Opfer

Aus einem Drogendeal wurde eine Jagd auf offener Straße: Am Mittwoch rannte ein Türke einem Kontrahenten mit einem Messer nach.

Die Polizei war rasch am Tatort. (Symbolfoto) (Bild: Helmut Graf)

Die Polizei war rasch am Tatort. (Symbolfoto) (Bild: Helmut Graf)

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Ein 30-Jähriger wollte am Mittwoch kurz nach 21 Uhr laut eigenen Angaben bei einem 40-jährigen mutmaßlichen Drogendealer in dessen Wohnung in Wien-Favoriten "Crystal Meth" kaufen. Dazu bezahlte er dem Türken 50 Euro. Der mutmaßliche Dealer nahm das Geld an sich, übergab dem 30-Jährigen jedoch keine Suchtmittel.

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Als dieser sein Bargeld zurückforderte, zückte der 40-jährige Tatverdächtige ein Messer und bedrohte seinen Streitgegner mit dem Umbringen. Danach verfolgte er ihn mit dem Messer auf offener Straße, was auch von einem Zeugen beobachtet werden konnte.

Opfer gelang die Flucht

Dem Bedrohten gelang die Flucht. Schließlich wartete er zwischen geparkten Autos das Eintreffen der Einsatzkräfte ab. Im Zuge der Sofortfahndung konnte der mutmaßliche Täter in unmittelbarer Nähe angetroffen und festgenommen werden. Die Tatwaffe konnte nicht mehr aufgefunden werden, jedoch ein Säckchen, das vermutlich "Crystal Meth" enthält, sowie mehrere tausend Euro Bargeld.

Bei einer Nachschau in der Wohnung konnten weitere vier Säckchen Suchtmittel sichergestellt werden. Das Landeskriminalamt ermittelt. Der 40-Jährige wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung sowie nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt.

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(rfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kannitverstan am 11.07.2019 18:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Messermann, oder was

    Fällt niemandem auf wie sich Österreich verändert hat?

    einklappen einklappen
  • schlaubi am 11.07.2019 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Was für tolle zustände bei uns!! Einzelfall!! Logisch!!

    einklappen einklappen
  • zimbo am 11.07.2019 18:00 Report Diesen Beitrag melden

    Auch Stimmen gehört ?

    Oder gar der aus dem Krankenhaus ?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • soundmaster1957 am 12.07.2019 17:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    unerhört. . und sowas kriegt alle Unterstützungen. . der brutalo gehört weg ohne wenn u aber.. österreich ist seit 2015 eine reine Katastrophe

  • Wm am 12.07.2019 07:22 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Wieso soll s in Österreich anders bei denen laufen als bei denen zu Hause. Nur weil basti sie zu ein paar Stunden Wertekurs schickt. Basti ist halt ein noch nie gearbeitet, verwöhntes Bubi, mit keiner Ahnung von der Welt außerhalb der gesicherten politischen Bühne. Das richtige traurige ist das die Österreicher das nicht erkennen können, sind Vl abgelenkt durch 60 Std Wochen und der Partner jammert wegen zu wenig Zeit miteinander, da ist man danach eben zu müde um sich noch politisch zu informieren.

  • Fehlpolitik, Fehljustiz, Bürger bezahlt. am 12.07.2019 05:59 Report Diesen Beitrag melden

    Jam

    .. mit seinem Geld, Gesundheit und Leben. Nur angezeigt... es besteht ja keine Gefahr, dass er dies wieder tut. Welches linksverdrehte STA Mitglied lässt so einen "Messermann" wieder auf freien Fuss? Haft, Prüfung zur Abschiebehaft, denn für Österreich hat der bestimmt nichts geleistet oder bezahlt er durch seinen Drogenverkauf, von dem er bestimmt hübsch Leben kann, auch Steuern?

  • CulturaNonGrata am 12.07.2019 05:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wie schockierend

    wenn mal ein Österreicher ohne Hintergrund mit solchen Schlagzeilen auffällt. Die Bereicherer und die Auswüchse ihrer Hochkultur sind ja schon gähnender Alltag.

  • Wm am 11.07.2019 23:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Wichtig für jeden Einzelnen, bloß nicht in so einer Situation dazukommen. Wenn doch Fersengeld ist die beste Lösung. Greift jemand ein und macht den Verbrecher kaputt, muss er/sie zahlen. Bei zuwenig Hilfe ist die unterlassene Hilfeleistung ausschlaggebend. Das primäre Ziel kann nur mehr sein die Richter und Staatsanwälte mit in die Verantwortung zu nehmen und bei zu vielen Fehlentscheidungen aus dem Amt zu jagen und nie mehr in die österreichische Beamtenschaft zu lassen