Buwog-Prozess

12. Januar 2018 18:13; Akt: 12.01.2018 18:35 Print

Buwog-Kronzeuge klagt Grasser-Anwalt

Manfred Ainedter, der Anwalt von Karl-Heinz Grasser im Buwog-Prozess, hat eine Ehrenbeleidigungsklage am Hals.

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Grasser-Anwalt Manfred Ainedter ließ am Nachmittag seine "Bombe" platzen. Anwalt Amir Ahmed und Anwalt Michael Dohr vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Die Angeklagten (v.l.) Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton, Karl Petrikovics und Peter Hochegger vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Der Angeklagte Peter Hochegger vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Angeklagter Karl-Heinz Grasser vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Angeklagter Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton und Anwalt Lukas Kollmann vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Anwalt Leonhard Kregcjk vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Angeklagter Karl-Heinz Grasser vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Anwalt Herbert Eichenseder vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Die Staatsanwälte Alexander Marchart und Gerald Denk vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Der Angeklagte Gerald Toifl, der Angeklagte Georg Starzer und Anwalt Herbert Eichenseder vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht.

Die Bilder von Tag 9 des Buwog-Prozesses.

Zum Thema
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Wie die "Kronen Zeitung" am Freitag berichtet, hat ein Kronzeuge im Buwog-Prozess eine Ehrenbeleidigungsklage gegen Manfred Ainedter eingebracht, der den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser vor Gericht vertritt.

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Der Kläger ist ein Zeuge im Prozess, der im Jahr 2000 als Kabinettschef im Infrastrukturministerium tätig war. Ainedter hatte den Zeugen der Lüge bezichtigt.

Dabei erhielt Ainedter bereits eine Anzeige wegen einem Gespräch mit Schöffen. Lesen Sie mehr dazu hier >>>

Skizze wird bestritten

Laut dem Zeugen hatte ihm Peter Hochegger mit einer Skizze erklärt, wie er und andere beabsichtigten, mit Privatisierungen Geld verdienen zu wollen. Grasser und Hochegger, der sich in anderen Anklagepunkten schuldig bekennt, streiten diese Vorwürfe ab.

Verteidiger Ainedter hatte die Angaben zur Skizze in einem Interview mit dem Radiosender Ö1 am 14. Dezember 2017 als Lüge bezeichnet. Die Folge: Eine Klage, weil diese Äußerungen das Potenzial haben, kreditschädigend zu sein. Laut "Krone" will Ainedter dem Verfahren "mit Ruhe und Gelassenheit" entgegensehen und weigert sich, die Behauptungen zurückzunehmen.

Der Buwog-Prozess

Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, sein Trauzeuge Walter Meischberger und der Immobilienmakler Ernst Karl Plech müssen sich (neben anderen) vor Gericht in der Causa Buwog und Terminal Tower verantworten. Grassers Freunde sollen sich durch den Verkauf der Bundeswohnungen an das "Österreich-Konsortium" bereichert haben. Die Rolle Grassers (Hat er auch Geld erhalten? Hat er den entscheidende Tipp weitergesagt?) wird das Gerichtsverfahren klären. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Billy Jean King am 12.01.2018 21:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vermutlich

    Selbstverständlich giltet für alle die Unschuldsvermutung aber wer ist nun Schuldig?

  • Prof. Loran am 13.01.2018 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Fokus

    Die Angeklagten hätten besser in Bitcoin investiert. Dann wären sie jetzt Milliardäre und das ohne Probleme.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Prof. Loran am 13.01.2018 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Fokus

    Die Angeklagten hätten besser in Bitcoin investiert. Dann wären sie jetzt Milliardäre und das ohne Probleme.

    • Bertl K. am 13.01.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

      Warum nicht in Emoyes ?

      da es wurscht sein wird wie diese "Währung" heisst, werden viele Gesichter wohl sehr traurig drein schauen wenn die Blase platzt, und alle Invest im Himmel der Finanz aufgehen werden ;)

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  • Billy Jean King am 12.01.2018 21:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vermutlich

    Selbstverständlich giltet für alle die Unschuldsvermutung aber wer ist nun Schuldig?