Peter Westenthaler

13. März 2018 12:20; Akt: 13.03.2018 13:08 Print

"Meine Schwester starb in meinen Armen"

Westenthaler muss hinter Gitter. Sein Schlusswort nach der Urteilsverkündung war sehr emotional. Seine Schwester sei "ausgelöst durch das Verfahren" gestorben.

Peter Westenthaler (Bild: picturedesk.com)

Peter Westenthaler (Bild: picturedesk.com)

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Am Dienstag hat der Berufungsgericht die Haftstrafe in der Causa Peter Westenthaler reduziert, an den Schuldsprüchen war nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofes ohnehin nicht mehr zu rütteln. Vier Monate muss der Ex-BZÖ-Politiker mindestens absitzen.

Lesen Sie hier, wofür Westenthaler eingesperrt wird!

Existenz zerstört
In seinem Schlusswort nach der Urteilsverkündung am Wiener Oberlandesgericht reagierte Peter Westenthaler emotional. Sein Berufsleben sei durch das Vorgehen der Justiz de facto zerstört, nie wieder könne er ein politisches Amt oder eine Führungsposition in der Privatwirtschaft ausüben.

"Meine Existenz ist vernichtet", sagte er weiter. Er habe kein Erspartes mehr. Er wisse auch nicht, wie er die 250.000 Euro, die das Verfahren gekostet haben soll, bezahlen soll. Die mediale Berichterstattung habe auch seine drei Monate vor der Anklage gegründete Immobilienfirma lahm gelegt: "Ich habe 14 Monate ohne einen Cent an Einkommen erleben müssen", sagte Westenthaler.

Schwester starb in seinen Armen
Besonders erschütternd ist, wie Westenthaler das Schicksal seiner Schwester beschreibt. Sie habe "ausgelöst durch das Verfahren" (...) "einen Infarkt erlitten und ist in meinen Armen gestorben", sagte er vor Gericht.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • thatsme am 13.03.2018 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mrs

    ...es wäre besser gewesen, er hätte vorher überlegt was er tut... .er weiß nicht wie er seine Schulden bezahlen soll?! da ist er in der selben misslichen Lage wie viele Österreicher/innen, die nicht wissen wie sie ihren Alltag meistern sollen, weil es an finanziellen Mitteln fehlt...

  • Wastl am 13.03.2018 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das mit seiner Schwester

    ist natürlich sehr traurig aber das Er jetzt vor den Ruinen seiner Existenz steht und ins Gefängnis muss für das ist Er verantwortlich und da braucht er nicht Mitleid heischen

    einklappen einklappen
  • Fred von Jupiter am 13.03.2018 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Tränendrüsendrücker

    Der Infarkt war wohl eher die Folge, weil Westenhojac so viel Schande über die Familie gebracht hat.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • ibindameinung am 14.03.2018 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Nur kein Mitleid schinden

    Das ist zwar traurig, aber Mitleid haschen bei den Richtern für eine günstigere Strafbemessung. Na ja.

  • Hausverstand am 13.03.2018 21:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mitleid mit Herrn Westenthaler

    hab ich nicht. Aber auf ihm herrumtrampeln, wie manche hier im Forum muß man auch nicht. Gewinner von solchen Taten sind immer nur die Rechtsanwälte. Der eine ergaunerts, der andere in dem Fall der Rechtsanwalt kassiert das ergaunerte Geld gleich in Form von Anwaltskosten und Gerichtsgebühren. Am Ende heißts: Ausser Spesen nichts gewesen...

  • annabell am 13.03.2018 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    immer der gleiche dunstkreis

    Herr Westenthaler war Fpö/ Bzö Mitglied und hat in seiner Funktion auch kräftig ausgeteilt und er hat auch genügend Wahlvolk gefunden für die er der richtige wahr und die anderen nicht,was will er jetzt, westenthaler hat die HTL besucht, es steht im der Arbeitsmarkt im EU Raum offen so wie jedem anderen EU Bürger auch was seine Schulden betrifft so nennt man das im Volksmund abstottern

  • Torf am 13.03.2018 19:57 Report Diesen Beitrag melden

    eine Runde Mitleid bitte...

    Allein die Tatsache, dass er 14 Monate ohne einen Cent Einkommen leben musste. Oida! Wenn ich die Miete 3 Monate nicht zahle bin ich obdachlos. Von Strom, Gas, Essen red ich ja noch gar nicht. Also so arm kann er wieder offenbar nicht sein...

  • Èvì am 13.03.2018 19:56 Report Diesen Beitrag melden

    Jammern

    Er hat es sich selbst zuzuschreiben jammern hilft jetzt auch nicht Jeder ìst seines Glückes Schmidt und er ìst ein verurteilter Straftäter