Arsenal-Star zockt

06. Dezember 2018 10:10; Akt: 06.12.2018 12:22 Print

"Schummelte" sich Özil zu 1740 Fortnite-Stunden?

Mesut Özil soll mehr als 1740 Stunden mit dem Shooter Fortnite verbracht haben. Zocker zweifeln, dass der Fußball-Profi alle Siege selbst erreicht hat.

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Talentschmiede Southampton - die Ex-Stars des neuen Klubs von Ralph Hasenhüttl. Dusan Tadic verließ Southampton im Sommer, heuerte bei Ajax an. Dort hat er großen Anteil am Achtelfinal-Einzug in der Champions League. Toby Alderweirelds Vertrag bei Tottenham neigt sich dem Ende zu und die Top-Klubs stehen beim Belgier Schlange. Den Aufstieg ermöglichte seine Zeit bei Southampton. Virgil van Dijk stieg bei Liverpool zu einem der besten Innenverteidiger der Welt auf. Vor einem Jahr kickte der Holländer noch für die Saints. Bei Liverpool bildet er ein Duo mit dem Kroaten Dejan Lovren. Vor dessen Wechsel zu den Reds war auch der WM-Finalist in Diensten Southamptons. Nathaniel Clyne war bei Liverpool gesetzt, bis ihm Supertalent Trent Alexander-Arnold im Vorjahr rechtshinten den Rang ablief. Einer von vielen Ex-Saints bei den Reds. Paulo Gazzaniga erarbeitete sich bei Tottenham heuer den Platz als Backup von Hugo Lloris, stach dabei Michel Vorm aus. Seine starken Leistungen brachten ihm sogar eine Nominierung für die argentinische Nationalmannschaft ein. Vor kurzem spielte er noch für die Saints. Victor Wanyama hat seit anderthalb Jahren das Verletzungspech an den Sohlen kleben. Davor sorgte er als kongenialer Sechser-Partner von Moussa Dembele bei Tottenham für Aufsehen. Die Spurs haben ihn - wie Trainer Mauricio Pochettino - von den Saints. Luke Shaw wirbelt auf der linken Außenbahn bei Manchester United. Der Rekordmeister warb ihn von den Saints ab. Gareth Bale entschied im Sommer das Champions-League-Finale für Real Madrid, zetrümmerte im Dress von Tottenham Hotspur zuvor die Premier League. Was viele vergessen: Auch der Waliser reifte in Southampton zum Star. Sadio Mane ist einer der gefährlichsten Flügel der Welt. Der ehemalige Salzburger schießt heute bei Liverpool Tor um Tor. Zu verdanken hat er das neben den Bullen auch der Ausbildung bei Southampton. Theo Walcott wurde in seiner Karriere oft von Verletzungen gebremst, musste daher jüngst eine Spur kürzer treten. Von Arsenal wechselte er zu Everton. Die Grundlage seiner Laufbahn: Seine Zeit bei Southampton. Alex Oxlade-Chamerlain legte auf dem Weg nach Liverpool die Zwischenstation Arsenal ein. Vor den Engagements bei den Top-Klubs war auch er ein Saint. Image number 07358046 date 12 02 2011 Copyright imago Color Sports Southampton FC Carlisle United Southampton s Alex Oxlade Chamberlain in Action PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxPOLxUSAxONLY men Football England Football League One 2010 2011 Action shot Single cut out Vdig 2011 vertical Adam Lallana entstammt der Saints-Jugend. Der 30-Jährige spielt inzwischen wie viele ehemalige Southampton-Stars bei Liverpool. Kult-Kicker Peter Crouch ging 2004/05 in Southampton auf Torejagd, ehe ihn der Ruf aus Liverpool ereilte.

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Mesut Özils Fortnite-Account beschäftigt seine Fans. Das Statistik-Portal "Wasted on Fortnite" will wissen, dass der 30-Jährige in mehr als 5221 Matches schon rund 1740 Stunden mit dem Shooter verbracht habe.

Arsenal-Fans reagierten verschnupft auf diese Statistik. Denn: Der Deutsche fällt derzeit wegen einer Rückenverletzung aus. Dass er anscheinend einen großen Teil seiner Freizeit vor dem Computer verbringt, ist da wohl nicht zuträglich.

Aber kann ein Profi in der vielleicht besten Liga der Welt überhaupt so viele Stunden Zocken? Özil muss strickte Trainingspläne verfolgen, trainiert und speist mit der Mannschaft. Ein gesunder Schlaf – vor allem ausreichend – ist für den Regisseur der Gunners ebenfalls unabdingbar. Privat hat Özil eine Beziehung zu Schauspielerin Amine Gülse.

Bei 1740 Spielstunden Fortnite, umgerechnet rund 72 Tagen in den anderthalb Jahren seit dem Release, würde Özil kaum etwas anderes machen, als Zocken, Schlafen und Fußballspielen.

Darum keimt unter den Fans die Theorie auf, dass Özil sich seinen Account erschummelt haben könnte. Das ist bei Online-Spielen eine gängige Praxis. Auf Börsen werden im Netz fortgeschrittene Accounts gegen Bezahlung zum Verkauf angeboten.

Um sich Zeit zu ersparen, den Gaming-Charakter mühsam stärker zu machen, kann man so eine Abkürzung nehmen. Unter Zockern ist das freilich verpönt. Es wäre jedenfalls eine mögliche Erklärung für Özils schier astronomischen Fortnite-Zahlen. Das nötige Kleingeld hätte der Weltmeister von 2014 auf alle Fälle ...


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(Heute Sport)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beo Bachter am 06.12.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht?

    Ausser Training hat er ja nichts zu tun...

  • Tom.B am 06.12.2018 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Egal soll er spielen

    Was geht uns das an ich versteh das nicht wen ich in krankenstand bin spiele ich auch computer zuhause

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Tom.B am 06.12.2018 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Egal soll er spielen

    Was geht uns das an ich versteh das nicht wen ich in krankenstand bin spiele ich auch computer zuhause

  • Beo Bachter am 06.12.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht?

    Ausser Training hat er ja nichts zu tun...