Salzburg mischt Europa auf

08. November 2018 23:17; Akt: 08.11.2018 23:21 Print

"Wir haben halt schon ein bisserl Qualität im Team!"

Salzburg pflügt weiter durch die Europa League. Rosenborg hatte keine Chance gegen die Bullen, dennoch reichen die zwölf Punkte noch nicht zum Aufstieg.

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Die Fußball-EM 2024 steigt in Deutschland. "Heute" zeigt die zehn Stadien, in denen gespielt wird. Unverkennbar ist das Berliner Olympiastadion. 74.475 Zuschauer finden hier Platz. Das Oval war 2006 Schauplatz des WM-Finales. Die Münchner Allianz Arena fasst 75.000 Zuschauer. In der "Heimat" von David Alaba wird bereits bei der EM 2020, die über ganz Europa verstreut stattfindet, gespielt. Düsseldorf, Merkur Spiel-Arena. Auch in diesem Stadion gehen 2024 EM-Matches über die Bühne. 54.600 Zuschauer dürfen in das bislang selten für Länderspiele genutzte Schmuckkästchen. Für gewöhnlich bespielt Eintracht Frankfurt die Commerzbank-Arena. 2005 wurde sie umgebaut - und kann seitdem bei Regen überdacht werden. 51.500 Zuschauer dürfen hinein. Die ÖFB-Legionäre Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf kicken ebenfalls in einem künftigen EM-Stadion, nämlich in Schalkes Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Fassungsvermögen: 62.270 Zuschauer. "The Dome" verfügt ebenfalls über ein Schiebedach. Für viele Fußball-Fans ein Highlight: Der Signal-Iduna-Park von Dortmund. Nicht weniger als 81.000 Zuschauer passen in die gigantische BVB-Heimstätte. Die Red-Bull-Arena in Leipzig verfügt aktuell über 43.000 Plätze, soll aber ausgebaut werden. Der EM-Zuschlag ist ein gutes Argument dafür. Das Volksparkstadion in Hamburg fasst nach einigen Umbauten 57.000 Zuschauer. Aktuell gibt es hier nur Zweitliga-Fußball zu sehen. Spätestens 2024 wird sich das ändern. Auch in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart wird 2024 gekickt. Aktuell passen 60.500 Fußball-Begeisterte hinein. Louis Schaub jubelt mit dem 1. FC Köln im RheinEnergieStadion, das für die WM 2006 gebaut wurde. Ob der Ex-Rapidler 2024 auch mit dem ÖFB-Team im modernen Komplex aufgeigt, wird sich weisen. Knapp 50.000 Fans finden jedenfalls Platz.

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14:5 Tore, 12 Punkte nach vier Runden in der Europa League – und der Rekord von 35 Siegen im Bewerb. Trotzdem ist Salzburg noch nicht fix durch. Wir haben die Stimmen der Bullen aus Trondheim gesammelt.

"Heute gab es keinen Schatten. Es war sensationell, wir haben tollen Fußball gespielt. Das muss man am Ende einmal so stehen lassen. Das war ganz groß von uns. Vor allem die erste Hälfte war unglaublich", analysierte Salzburg-Trainer Marco Rose die Leistung seiner Mannschaft.

Matchwinner Takumi Minamino ist der erste Japaner, dem ein Triplepack in einem UEFA-Bewerb gelungen ist: "Für mich sind die drei Tore sehr gut, aber noch wichtiger ist es für die Mannschaft. Ich freue mich sehr, dass ich das heute geschafft habe. Wenn ich eine Chance bekomme, dann will ich die auch nutzen."

Flügelspieler Stefan Lainer bleibt trotz Kantersieg fokussiert: "Es ist uns sehr viel aufgegangen, wir haben sehr aggressiv gespielt. Der Gegner ist im Endeffekt untergegangen. Die erste Halbzeit war überragend. Man hat schon gesehen, dass wir große Qualität in unserer Mannschaft haben. Rechnerisch ist noch nichts entschieden, aber wir sind zuversichtlich."



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(Heute Sport)

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