Lukaku-Deal

10. Januar 2018 20:52; Akt: 10.01.2018 20:52 Print

Voodoo-Zauber führte zum 85-Millionen-Euro-Wechsel

Romelu Lukaku wechselte im Sommer von Everton zu Manchester United. Der Boss der "Toffees" glaubt, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zuging.

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Der FC Everton tat in der Vorsaison alles, um Romelu Lukaku zu halten. Doch der Torjäger schlug das Angebot – zumindest für die Klub-Bosse überraschend – aus und heuerte bei Premier-League-Rivale Manchester United an. Evertons Co-Besitzer Farhad Moshiri ist überzeugt, dass höhere Mächte dabei im Spiel waren.

Mega-Angebot von Everton

Was war passiert? Im März bot Everton dem Stürmer ein Mega-Gehalt von 160.000 Euro pro Woche, also gut 8,5 Millionen Euro pro Jahr, wenn er seinen Vertrag verlängert. Lukaku zeigte sich nicht abgeneigt, hatte aber auch Angebote von Manchester United und des FC Chelsea vorliegen. Dann wollte er doch den Klub wechseln. Angeblich, weil ihm höhere Mächte dazu rieten.

Zauberer als Ratgeber

Klub-Boss Moshiri erklärt: "Er hatte irgendeinen Voodoo-Zauberer oder so etwas in der Art getroffen, der ihm gesagt hat, er soll zu Chelsea gehen." Nachsatz: "Wir haben ihm mehr geboten als Chelsea. Ich habe zwei Sommer damit veschwendet, ihn zu halten. Im ersten Sommer haben wir es in Absprache mit seinem Berater, ihm und seiner Familie geschafft."

Blau oder Teufel

Am Ende wechselte Lukaku aber doch nicht zu den "Blues", sondern zu den "Red Devils". Dort erzielte er in 21 Premier-League-Partien bis jetzt zehn Treffer. Allerdings hadert er mit der Chancenverwertung, weswegen er auch zuletzt einiges an Kritik einstecken muss.

(heute.at)