Mit Open-Air-Konzert

16. Mai 2018 18:05; Akt: 16.05.2018 18:06 Print

Jetzt startet der Sommer im Wiener MQ

Am 17. Mai steigt die "MQ SommerEröffnung" – hier sind die Höhepunkte aus dem Musik-, Kultur- und Kinder/Jugendprogramm-Angebot.

Summer-Opening im MQ. (Bild: MQ)

Summer-Opening im MQ. (Bild: MQ)

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Freien Eintritt gibt es im Rahmen der "MQ SommerÖffnung" am 17. Mai und zwar für alle teilnehmenden Museen und Ausstellungshäuser (ab 17 Uhr), Sonderführungen, Performances, Kinder-Workshops und vieles mehr (siehe unten). Gratis ist an diesem Tag auch das Konzert der "Mundwerk Crew and special guests (Scheibsta + Erwin und Edwin)" im MQ Haupthof.

Neue MQ-Möbel in Wien

Das Programm der SommerÖffnung
Ab zwölf Uhr mittags kann am MQ Vorplatz der neue künstlerisch gestaltete Skulpturenpark "MQ Amore" getestet werden. Um 13 Uhr startet das "AQUADROME"-Bootsrennen im MQ Wasserbecken, eine Stunde später wird die Boule-Bahn eröffnet.

Neue Brettspiele und unveröffentlichte Protoypen zum Mitspielen präsentiert um 15 Uhr die Spieleagentur "White Castle Games" im MQ Haupthof. Special Feature: Alle Spiele werden erklärt.

Auch musikalisch startet das MuseumsQuartier ab 15 Uhr in den Sommer - mit einem DJ-Set von Cid Rim (LuckyMe, Affine Records) und einer Mischung aus Jazz und Electronica.

Um 17.30 wird der MQ Vorplatz zur "Silent Disco". Zu hören gibt es ausschließlich David Bowie Songs (am 9. Mai feiert das Musical "Lazarus" des verstorbenen Musikers im Volkstheater Premiere). Die Kopfhörer werden gegen Vorlage eines Ausweises vor Ort ausgegeben - first come, first serve!

Um 19 Uhr folgt im MQ Haupthof nach der Eröffnung mit Direktor Christian Strasser das Open Air-Konzert von "Mundwerk Crew and special guests (Scheibsta + Erwin und Edwin)".

Um 22.15 Uhr gibt es im mumok - mit dem ersten Wien-Auftritt der Band "Chicken" - einen Vorgeschmack auf die großangelegte Ausstellung "Doppelleben. Bildende Künstler_innen machen Musik", die am 22. Juni eröffnen wird.

Kultur
Um 14 Uhr steht eine Führung mit den KuratorInnen Doris Bauer und Daniel Ebner durch die Ausstellung "shaping democracy - the republic in 24 frames per century" im frei_raum Q21 exhibition space auf dem Programm. Anlässlich des 100. Jahrestags der Republiksgründung bietet die Schau einen partizipativen Rundgang durch die Geschichte der österreichischen Republik anhand ihrer wesentlichen Leitlinien und Paradoxien.

Um 16 Uhr erhalten die BesucherInnen im Rahmen einer Backstage-Führung Einblick in den kreativen Schaffensraum im MuseumsQuartier Wien. Das Q21 ist Arbeitsplatz für ca. 50 Initiativen, Vereine, Agenturen und Redaktionen aus dem Kulturbereich.

Von den imperialen barocken Hofstallungen zu einem der weltweit größten Kulturviertel der Welt - um 16, 17 und 18 Uhr gibt die MQ-Tour Überblick in die Historie und Entstehung eines der weltweit größten Kunst- und Kulturareale.

Das mumok lädt um 17 Uhr anlässlich der Führung durch die Ausstellung "Bruno Gironcoli. In der Arbeit schüchtern bleiben" zur Begegnung mit einem der eigenwilligsten Künstler des 20. Jahrhunderts.

Um 17.30h erwartet die BesucherInnen in der KABINETT comic passage mit einem Hörcomic der Gruppe "YELPER-YELPER!" eine Klangperformance.

Das Architekturzentrum Wien bietet um 18h eine Führung durch die Dauerausstellung "a_schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert", die einen umfassenden Überblick zur Entwicklung und Geschichte der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts gibt.

Um 18.30 Uhr wird eine gemeinsamen Führung von Kunsthistorischem Museum Wien (KHM) und Kunsthalle Wien angeboten. Anhand ausgewählter Werke aus der Sammlung des KHM und der Ausstellung „Ydessa Hendeles. Death to Pigs“ in der Kunsthalle Wien wird der Frage nachgegangen wie bereits die Alten Meister über Fragen von Existenz und Tod nachdachten und was KünstlerInnen und Institutionen über Sammlungen erzählen.

Um 19.30h gibt es im Architekturzentrum Wien eine Führung durch die Ausstellung "SOS Brutalismus. Rettet die Betonmonster!". Es ist die weltweit erste Zusammenschau brutalistischer Bauten, die zwischen 1953 und 1979 auf allen Kontinenten entstanden. Konzipiert im Deutschen Architekturmuseum wird sie vom Architekturzentrum Wien um einen Österreich-Schwerpunkt ergänzt. Ungewöhnlich große Kartonmodelle, skulpturale Betonmodelle und Originalmaterial bringen den BesucherInnen die Faszination des "beton brut" (franz. für Sichtbeton) näher.

Programm für Kinder und Jugendliche
Der DSCHUNGEL WIEN wird von Studierenden des "diverCITYLAB - THEATER- und PERFORMANCElabor" im Rahmen des Festivals "50 Jahre nach *68" besetzt: Unter dem Motto "Ich geh kaputt - gehst du mit?" suchen sie ab 15 Uhr mit verschiedensten Performances und Aktionen im DSCHUNGEL WIEN sowie im MQ Fürstenhof nach einer Utopie und Möglichkeiten der Mitbestimmung an gesellschaftlichen Zusammenhängen. Von "Frutopia" (Performance zur Frauenbewegung) über ein "68er-Karaoke" und der Performance "time to desert" ist alles dabei. Für Jugendliche ab 16 Jahren.

Beton ist fest und flexibel zugleich, er ermöglicht, die verrücktesten Formen zu bauen, die trotzdem stabil sind. Gleichzeitig ist kein Material so umstritten wie Beton. Mittlerweile gibt es neben dem herkömmlichen Beton auch ultra-hochfeste Betone oder Leichtbeton. Im Rahmen des Workshops "Flüssiger Stein" (17 Uhr) im Architekturzentrum Wien erfahren Kinder von 6-12 Jahren was Beton so vielseitig macht.

Warum mussten Faizal und Nesrin aus Afghanistan fliehen? Warum suchten Arif, Azmi, Lina und Zahra aus Syrien bei uns in Österreich Schutz? Im Rahmen der Ausstellung "Du und Ich, dort und da" im ZOOM Kindermuseum lernen die BesucherInnen bei vielen spannenden Aktivitäten die Lebensgeschichten dieser Kinder und Jugendlichen näher kennen. Im Zuge der "MQ SommerÖffnung" hat die Ausstellung für Kinder von 6 bis 12 Jahren bis 20 Uhr geöffnet.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Free am 17.05.2018 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    MQ im großen Stil suventioniert

    Das MQ ist nichts anders - als das es mit Steuergelder subventioniert ist. Und die Wiener Stadtwerke sich als Sponsor ausgibt bzw. Staatsunternehmern können keine Sponsor sein. Das heißt gibt es nur in der Privatwirtschaft bzw. ein Sponsor ist - wenn er aus seinen Gewinn ein anderes Unternehmen (Staatsunternehmen) mitfinanziert. Das MQ ist ein Fass ohne Boden!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Free am 17.05.2018 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    MQ im großen Stil suventioniert

    Das MQ ist nichts anders - als das es mit Steuergelder subventioniert ist. Und die Wiener Stadtwerke sich als Sponsor ausgibt bzw. Staatsunternehmern können keine Sponsor sein. Das heißt gibt es nur in der Privatwirtschaft bzw. ein Sponsor ist - wenn er aus seinen Gewinn ein anderes Unternehmen (Staatsunternehmen) mitfinanziert. Das MQ ist ein Fass ohne Boden!