Austin Eubanks

20. Mai 2019 21:40; Akt: 20.05.2019 21:42 Print

Columbine-Überlebender stirbt mit 37 Jahren

Austin Eubanks überlebte 1999 die Schießerei an der Columbine High School. Am Samstag wurde der 37-Jährige tot in seinem Haus aufgefunden – die Todesursache ist unklar.

25. April 1999: Columbine-Überlebender Austin Eubanks umarmt seine Freundin bei einer Trauerfeier. (Bild: picturedesk.com/AP Photo/Bebeto Matthews)

25. April 1999: Columbine-Überlebender Austin Eubanks umarmt seine Freundin bei einer Trauerfeier. (Bild: picturedesk.com/AP Photo/Bebeto Matthews)

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Austin Eubanks war einer der Überlebenden des Massakers an der Columbine High School vor 20 Jahren. Am Samstag wurde er in seinem Haus in Steamboat Springs tot aufgefunden, berichtet CBS News. Eine Autopsie ist für Montag angeordnet.

An der Schule in Littleton im Bundesstaat Colorado hatten am 20. April 1999 zwei schwarz gekleidete und vermummte Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Anschließend begingen sie Suizid.

Süchtig nach Medikamenten

Austin Eubanks war beim Massaker in Hand und Knie geschossen worden. Während er sich von seinen Verletzungen erholte, nahm er verschreibungspflichtige Schmerzmittel und wurde süchtig. Später arbeitete er in einem Suchtbehandlungszentrum und bereiste die USA, um seine Geschichte zu erzählen und anderen zu helfen.

Den Menschen Unterstützung anzubieten, sei Eubanks ein großes Anliegen gewesen, schreibt seine Familie. Diese Arbeit werde man fortsetzen. Austin habe den Kampf gegen die Krankheit verloren, gegen die er so lange gekämpft habe, um anderen zu helfen, so die Familie weiter.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 21.05.2019 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ende eines Leidensweg...

    Leider hat man in den USA nur wenig bedenken, im Umgang mit extrem heftigen Medikamenten.. Bester Beleg hierfür, die "ach so lustigen" Videos von Kindern, die vom Zahnarzt kommen und völlig benebelt sind. Medikamente, welche man in den USA, aber auch UK, im Supermarkt, frei kaufen kann, sind bei uns rezeptpflichtig, wenn nicht verboten... Medikamentenabhängigkeit ist also durchaus häufig in diesen Ländern.. Stellt sich die Frage, inwieweit dies gewollt ist.. Es tut mir leid um den Mann, er hat schlimmes durchgemacht, ich hoffe er hat jetzt seinen Frieden..

  • Crisis Actor am 20.05.2019 23:07 Report Diesen Beitrag melden

    Schade um den Typen

    Ein guter Schauspieler. Auch in Boston.

  • Martin am 22.05.2019 01:42 Report Diesen Beitrag melden

    Medikamente hilfreich oder ......

    Ich denke schon daß sie alle wissen wie man zu einer Medikamenten Abhängigkeit gelangt. Über die Luft wird diese nicht übertragen. Also: Wohl jeder der soweit ist hat dabei Mitschuld. Nicht nur der laxe Umgang mit der Abgabe und dem Verkauf sondern auch die Eigenverantwortung.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Martin am 22.05.2019 01:42 Report Diesen Beitrag melden

    Medikamente hilfreich oder ......

    Ich denke schon daß sie alle wissen wie man zu einer Medikamenten Abhängigkeit gelangt. Über die Luft wird diese nicht übertragen. Also: Wohl jeder der soweit ist hat dabei Mitschuld. Nicht nur der laxe Umgang mit der Abgabe und dem Verkauf sondern auch die Eigenverantwortung.

    • Censorship am 24.05.2019 12:31 Report Diesen Beitrag melden

      @Martin

      Man kann leicht daher reden, wenn man keine chronischen Schmerzen hat, keine psychischen Probleme, wie nach einem Schulmassaker.. Die wenigsten WOLLTEN Medikamenten abhängig werden! Ihr Posting ist an Verachtung und Unwissenheit kaum zu überbieten...

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  • Censorship am 21.05.2019 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ende eines Leidensweg...

    Leider hat man in den USA nur wenig bedenken, im Umgang mit extrem heftigen Medikamenten.. Bester Beleg hierfür, die "ach so lustigen" Videos von Kindern, die vom Zahnarzt kommen und völlig benebelt sind. Medikamente, welche man in den USA, aber auch UK, im Supermarkt, frei kaufen kann, sind bei uns rezeptpflichtig, wenn nicht verboten... Medikamentenabhängigkeit ist also durchaus häufig in diesen Ländern.. Stellt sich die Frage, inwieweit dies gewollt ist.. Es tut mir leid um den Mann, er hat schlimmes durchgemacht, ich hoffe er hat jetzt seinen Frieden..

  • Crisis Actor am 20.05.2019 23:07 Report Diesen Beitrag melden

    Schade um den Typen

    Ein guter Schauspieler. Auch in Boston.