Frankreich

11. Februar 2019 05:30; Akt: 10.02.2019 20:34 Print

Gelbwesten gehen nun schon aufeinander los

Auch an diesem Wochenende protestierten Zehntausende auf Frankreichs Straßen gegen Präsident Macrons Sparkurs. Augenzeugen sprachen von "bürgerkriegsähnlichen Szenen".

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Es war das 13. Protestwochenende in Folge. Wieder zogen am Sonntag Zehntausende durch Frankreichs Straßen und protestieren gegen Macrons Sparkurs – auch mit roher Gewalt.

Bei den Demos in Paris kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Polizei: Ein Fotograf der Gelbwesten soll eine Blendgranate der Einsatzkräfte abgewehrt haben. Die Granate explodierte und riss dem Mann vier Finger ab.

Videos aus Lyon zeigen, dass die Gelbwesten nun auch aufeinander einprügeln, Augenzeugen sprachen von "bürgerkriegsähnlichen Szenen". In Paris sprang ein Demonstrant einem Polizisten von hinten in den Rücken, verletzte ihn schwer. Auf dem Protestmarsch wurden Dutzende Autos angezündet. Die Polizei reagierte mit Tränengas und Gummigeschoßen. Mindestens 39 Personen wurden verhaftet.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • PeterKarl am 11.02.2019 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gelbwesten?

    Da dürfte der Präsident wohl einige seiner Leute eingeschleust haben.

  • Reini am 11.02.2019 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Welle der Gewalt

    lässt sich nur noch durch den Rücktritt Macrons stoppen.

  • EUsebius am 11.02.2019 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    ungut

    das glaub ich nicht. alles taktik. so teuer sind gelbe westen nicht. und den leichtgläubigen wird uneinigkeit suggeriert.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Micky Mau am 12.02.2019 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist der Anfang

    vom europäischen Frühling! Personen wie Macron, Merkel, Faymann ect. hätten nie in solche Postionen kommen dürfen

  • Gertsch am 11.02.2019 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Globalisten der NWO

    In Venezuela hat der amtierende Präsident Maduro (angeblich noch) ca. 30% an Stimmen wenn man den Berichten der MSM glauben darf. Bürgerproteste wie in Frankreich spielen sich dort ab, der Unterschied Maduro bekommt von den "Eliten" nicht soviel Zuspruch und Rückhalt wie Macron, der ebenfalls nicht mehr als 30% an Stimmen des Volkes bekommt. Woran liegt das bloss, dass man von einigen Internationalender der Welt in VZ bereits einen neuen Präsidenten anerkennt und Macron immer noch als Jupiter der europäischen Geschichte gesehen wird? Hmmm?

    • Censorship am 11.02.2019 14:38 Report Diesen Beitrag melden

      @Gertsch

      A) Wurde Macron gewählt von den Leuten, um Le Pen zu verhindern. Maduro beginge Wahlmanipulation. B) Machte Macron nie ein Geheimnis aus seiner Politik. Maduro behauptet ein Kommunist zu sein und beutet sein Land schlimmer aus, als ein Kapitalist. Wie kommt es, dass sie nicht in der Lage sind, die Unterschiede zu akzeptieren?

    einklappen einklappen
  • EUsebius am 11.02.2019 09:20 Report Diesen Beitrag melden

    ungut

    das glaub ich nicht. alles taktik. so teuer sind gelbe westen nicht. und den leichtgläubigen wird uneinigkeit suggeriert.

  • Reini am 11.02.2019 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Welle der Gewalt

    lässt sich nur noch durch den Rücktritt Macrons stoppen.

  • PeterKarl am 11.02.2019 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gelbwesten?

    Da dürfte der Präsident wohl einige seiner Leute eingeschleust haben.