Wikileaks-Gründer

11. Januar 2018 17:11; Akt: 11.01.2018 17:49 Print

Julian Assange ist jetzt Staatsbürger von Ecuador

Auf Twitter zeigt sich Wikileaks-Gründer Julian Assange in einem Trikot der ecuadorianischen Nationalmannschaft. Er hat jetzt eine Ausweisnummer des südamerikanischen Landes.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft.

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Nach über fünf Jahren im Botschaftsasyl in London hat der Wikileaks-Gründer Julian Assange eine ecuadorianische Ausweisnummer erhalten. Seit Mittwoch wird der Australier mit der Nummer 1729926483 im Zivilregister des südamerikanischen Landes geführt.

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Ecuadors Außenminister bestätigte die Einbürgerung am Donnerstag. Man suche nach einem Weg, die Situation zu lösen.

Zuvor hatte die ecuadorianische Regierung mitgeteilt, sie strebe ein Vermittlungsverfahren an, um das seit 2012 bestehende Botschaftsasyl für Assange in London zu beenden. Außenministerin María Fernanda Espinosa betonte in Quito, man stehe deswegen in "ständigem Kontakt" mit der britischen Regierung. Diese will Assange bei Verlassen der ecuadorianischen Botschaft festnehmen lassen.

Assange veröffentlichte bei Twitter ein Foto, auf dem er das Trikot der ecuadorianischen Nationalmannschaft trägt.


Im Visier der Briten

Assange hatte zunächst in der Botschaft Schutz vor einer Auslieferung nach Schweden gesucht. Die schwedische Justiz hatte ihre Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen im Mai 2017 eingestellt. Die britischen Behörden erklärten aber, dass sie ihn wegen anderer Vergehen im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen brisanter Dokumente trotzdem festnehmen würden.

Assange hatte stets erklärt, er befürchte am Ende eine Auslieferung in die USA. Washington macht ihn für die Veröffentlichung von geheimen US-Dokumenten aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak über die Plattform Wikileaks verantwortlich.

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(lu/20min)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • timmy am 11.01.2018 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber still sein

    Früher hat man bei regierungskritischen Menschen ein Säckchen gras oder eine Mordwaffe gefunden, heute ist es ein usb stick mit belastendem Material. Das ist viel medienwirksamer. Sicher ist niemand davor, darum lieber nichts sagen...

  • Robert am 12.01.2018 01:41 Report Diesen Beitrag melden

    listn to Infowars!

    Trumps Anwälte kämpfen für eine Begnadigung! Ein Seal Team beschützt ihn derzeit... Aufenthaltsort irgendwo in der Schweiz! Er hat nocheinmal 65 GB Daten veröffentlicht... derzeit noch verschlüsselt. Man munkelt es geht um Clintons und ihre abscheulichen Verbrechen inkl. FBI Direktor Meuller! Deep State in panic! Game over! Pizzagate is real!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Robert am 12.01.2018 01:41 Report Diesen Beitrag melden

    listn to Infowars!

    Trumps Anwälte kämpfen für eine Begnadigung! Ein Seal Team beschützt ihn derzeit... Aufenthaltsort irgendwo in der Schweiz! Er hat nocheinmal 65 GB Daten veröffentlicht... derzeit noch verschlüsselt. Man munkelt es geht um Clintons und ihre abscheulichen Verbrechen inkl. FBI Direktor Meuller! Deep State in panic! Game over! Pizzagate is real!

    • Das omen am 12.01.2018 03:17 Report Diesen Beitrag melden

      sicher ist sicher

      sind sie sicher das es ihnen gut geht? die notruf nummer wäre 144 oder 1450 nur für alle fälle. und ist echt nicht böse gemeint aber mir scheint das sie etwas verwirrt sind oder zu dem falschen artikel gepostet haben. z.b. aufenthaltsort seit 5 jahren von assange die botschaft von ecuator london begnadigung wegen was? ist er schon verurteilt worden? wann war die verhandlung? was sollen denn die clintons ausgefressen haben dass so dramatisch für den staat sein soll? die kleine spendenaffaire? auszug wiki:Es handelt sich bei dieser Falschmeldung um eine Verschwörungstheorie und Verleumdungsakti

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  • timmy am 11.01.2018 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber still sein

    Früher hat man bei regierungskritischen Menschen ein Säckchen gras oder eine Mordwaffe gefunden, heute ist es ein usb stick mit belastendem Material. Das ist viel medienwirksamer. Sicher ist niemand davor, darum lieber nichts sagen...