Er ist bereits tot

16. April 2018 15:52; Akt: 16.04.2018 17:33 Print

Killerhund "Chico" jetzt DOCH eingeschläfert

Deutschen Medienberichten zufolge soll der Staffordshire-Terrier-Mischling, der seine Besitzerin und deren Sohn totgebissen hat, nun doch eingeschläfert worden sein.

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Vor rund einer Woche hatte der Tierschutzverein Hannover, wo der Hund untergebracht war, noch gemeldet, dass "Chico" am Leben bleiben dürfe und nicht eingeschläfert wird – "heute.at" berichtete.

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Wie die "Bild" berichtet, ist der Vierbeiner aber am heutigen Montag gegen 13.30 Uhr nach einer Untersuchung in der Tiermedizinischen Hochschule Hannover getötet worden. Ein Experten-Team aus Vertretern der Stadt Hannover, der Tiermedizinischen Hochschule, des Tierheims und des Landwirtschaftsministeriums hätte demnach entschieden den Rüden doch einschläfern zu lassen.

Weil der Grund für die tödliche Attacke auf seine 52 Jahre alte Besitzerin und deren Sohn (27) nicht aufgedeckt werden konnte, galt der Listenhund als unberechenbar. "Chico" soll nach neuesten Schützungen schon zehn anstatt acht Jahre alt gewesen sein und massive Zahnprobleme gehabt haben. Es hätte der "Bild" zufolge mehrere Operationen gebraucht, um ihn vollständig zu heilen.

230.000 forderten: "Lasst Chico leben!"

Rund 230.000 Menschen hatten sich für den Vierbeiner eingesetzt und eine Petition gegen dessen Einschläferung unterzeichnet. Die Stadt Hannover hat indes einen Fehler eingeräumt. So war der Hund den Behörden bereits 2011 aufgefallen und hätte nach einem Hinweis des Amtsgerichts begutachtet werden müssen – was jedoch niemals geschehen war.

Das braun-gefleckte Tier genoss in der Nachbarschaft keinen guten Ruf. Die Anwohner beschreiben das Tier als aggressiv. Offenbar befand sich in der Wohnung ein Zwinger, weil auch die Mutter Angst vor dem Hund hatte.

"Heute.at" berichtete umfassend über den tragischen Fall. Weitere Informationen finden Sie hier:
>> Killerhund soll am Leben bleiben, fordern Tausende
>> "Killer" Chico darf leben – aber ist das auch gut so?
>> Killer-Hund Chico: Wird er wieder töten?
>> "Chico" wird NICHT eingeschläfert
>> Einbrecher wollten Killerhund "Chico" befreien
>> Fix: Killer-Kampfhund 'Chico' wird eingeschläfert
>> Obduktion: Killerhund biss Mutter und Sohn tot
>> Tierschützer zweimal tatenlos bei "Killer-Hund"
>> Opfer waren Killerhund "Chico" hilflos ausgeliefert
>> Obduktion: Killerhund biss Mutter und Sohn tot
>> Das ist der Killer-Hund, der Mutter und Sohn tötete

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ... am 16.04.2018 16:29 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Das Tier ist nur so wie es vom Besitzer erzogen wird!!!... Kein Wunder wenn das Tier im Zwinger in der Wohnung gehalten wird das es eine Störung hat... Es sollte halt ich jeder Tiere halten dürfen!! Egal welcher Art!!

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  • luna am 16.04.2018 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    frau

    ....so viel zu der Mitbestimmung. Es ist wie überall, nur viel Bla Bla und dann wird gemacht was sie wollen. Armer Hund, er hatte nie eine Chance . RIP Chicco

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  • Michaela am 16.04.2018 20:38 Report Diesen Beitrag melden

    Chico

    Der Mensch erschuf den sogenannten "Kampfhund" der Mensch versagt in der Erziehung u. Haltung! Der Mensch tut es....egal welche Rasse,der Mensch lehrt den Hund.Chico wurde auch nicht böse geboren,er wurde dazu gemacht was er war und es ist traurig genug das solch Dinge passieren müssen! Diese Menschen hätten nicht sterben müssen aber auch Chico nicht.Die Umstände wie er gehalten wurde,all diese Faktoren...... Schrecklich! Menschen wussten davon und niemand tat was dagegen, fakt ist das die beiden Besitzer völlig unangemessen waren und er hatte nie ne Chance!Chico,es tut mir leid!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mephia am 17.04.2018 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    Der lebenslangen Haft entgkommen

    Viele haben für den Hund unterschrieben, aber keiner hätte ihn aufgenommen. .....

    • Nicole Möller am 18.04.2018 05:25 Report Diesen Beitrag melden

      Blödsinn

      Es haben sich soviel ich weiß einige gemeldet die Ihn genommen hätten ..allerdings kann man so einen Hund nicht an Hinz und Kunz geben ..da müssen Profis her

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  • Pigro am 17.04.2018 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Tötung muss mit Aufklärung einhergehen

    Tötung = Richtig. Der Hund hat getötet und keiner kann sagen, durch welche Reize er dieses Verhalten wieder an den Tag legen wird. Eine völlig isolierte Haltung macht einen solchen Hund nicht verträglicher und nur das wäre aus Sicherheitsaspekten möglich gewesen. Was immer mit diesem Hund gemacht wurde: er wird es ebenfalls nicht genossen haben. Gesundheitliche Probleme incl. Schmerzen ohne Behandlung, Scharfmachen geht auch nur unter Druck und Schmerzen, Haltung ohne Auslauf, auf engem Raum und teilweise weggesperrt. Es gab Anzeichen und Anzeigen aber die zuständigen Stellen haben wegge

  • Sieglinde moritz am 17.04.2018 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    Chicco

    Vielleicht sollte man menschen beurteilen, bevor sie sich ein Tier anschaffen ob sie psychisch in der Lage sind, ein Tier zu halten, Verantwortung zu übernehmen. Speziell bei den kräftigeren Rassen. Vielleicht die Zucht regeln. Tierschutzhäuser sind voll von dieser Rasse. Unverantwortlichkeit der Behörde, den Züchtern und den Besitzern die unfähig sind, solche Tiere zu halten. Der Hund ist immer der Spiegel dessen, der am anderen Ende der Leine ist. Armer chicco!!

  • Vota am 17.04.2018 08:08 Report Diesen Beitrag melden

    Härtere Strafen für Tierquäler

    Ich finde es gut dass der Killerhund (er hat 2 Menschen gekilled darum der Fachausdruck) eingeschläfert wurde. Aber ich fordere im Gegenzug auch härtere (viel härtere) Strafen für all diejenigen die meinen Giftköder legen zu müssen oder anderweitig Hunde zu Tode quälen! Unter 10 Jahren Haft sollte da niemand den Gerichtssaal verlassen dürfen! Mord ist Mord, egal auf wievielen Beinen das Tier gelebt hat, auf 2, auf 4...

  • Yve Stritzi am 17.04.2018 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hm

    Jaja der böse Kampfhund .... der Mensch ist schuld und nicht das Tier !!!!

    • Max Mustermann am 17.04.2018 06:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Yve Stritzi

      Warum ist immer der Mensch schuld, wenn ein Hund jemanden angreift? Warum kann ein Tier nicht - ebenso wie der Mensch, der ja auch nur eine Säugetierart ist - aus eigenem Willen oder reiner Bösartigkeit eine Handlung setzen?

    • Jennifer am 17.04.2018 07:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max Mustermann

      weil Tiere nicht aus Bösartigkeit handeln sondern aus Instinkt anders als Menschen

    • Max Mustermann am 17.04.2018 07:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Jennifer

      Na, dann hat dieser Hund halt fehlgeleitete Instinkte gehabt. Warum aber das Gezeter, wenn man ihn dafür einschläfert? Alle, die so dagegen sind, können keine Alternative anbieten, wie es mit dem Tier zukünftig weitergehen hätte sollen.

    • Vota am 17.04.2018 08:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Jennifer

      Im Nachplappern von großen Philosophen sind alle gut, aber weiß jemand wirklich wie Hunde denken? Ich glaube nicht, denn dazu müsste man ein Hund sein. Man kann es als Mensch nur erahnen, niemals wissen. Diese Antwort ist nur Naiv, mehr nicht.

    • Jennifer am 17.04.2018 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max Mustermann

      es gab ja alternativen die Rede war von einem Heim für verhaltensauffällige Hunde oder einem gnadenhof

    • Jennifer am 17.04.2018 08:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Vota

      selbst Löwen greifen nur an wenn sie hier hunger haben

    • Yve Stritzi am 17.04.2018 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max Mustermann

      Wenn man den Hund falsch hält was hier der Fall war - ist nicht der Hund schuld !

    • Yve Stritzi am 17.04.2018 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max Mustermann

      Ja bring eam mir ! Bei Aufmerksamkeit, Erziehung und liebe ist der Hund keine Gefahr !

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